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Gallensteine - Cholelithiasis |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 10. Januar 2007 )
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Gallensteine - Cholelithiasis
STW: Gallensteine
Die Cholelithiasis, auch Gallensteinleiden genannt, ist die häufigste Erkrankung der Gallenblase und der Gallengänge. Fast alle Krankheiten der Gallenwege nehmen ihren Ausgang von Gallensteinen. Frauen erkranken wesentlich häufiger daran als Männer. Zu den Risikofaktoren für die Erkrankung gehören vor allem Übergewicht und erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin).
Symptome:
- Das typische Symptom des Gallensteinleidens ist die Gallenkolik, die sich in einem heftigen rechtsseitigen Oberbauchschmerz äußert und von Übelkeit begleitet sein kann.
- Besonders nach fettreichen Mahlzeiten treten Schmerzen im rechten Oberbauch auf, die häufig mit Völlegefühl, Blähungen und Übelkeit verbunden sind.
- Handelt es sich dabei um eine leichte Gallenblasenreizung, ähneln die Beschwerden denen einer leichten Magenentzündung und können daher schnell verwechselt werden.
- Bei einer stärkeren Reizung strahlen die Schmerzen in den Rücken und in die rechte Schulter aus.
Komplikationen:Aus einer Cholelithiasis kann sich eine akute oder chronische Entzündung der Gallenblase entwickeln.
- Hierbei kann es zu einer Ansammlung von Eiter im Organ kommen (Gallenblasenempyem). Das Organ kann durchbrechen und die Erreger können sich in der Bauchhöhle und im gesamten Organismus verteilen und eine lebensgefährliche Bauchfellentzündung (Peritonitis) oder eine Sepsis (sog. Blutvergiftung) verursachen.
- Ein Übergang in die chronische Form birgt das Risiko eines später entstehenden, bösartigen Gallenblasentumors. Wandert ein Stein in den Gallenblasengang (Ductus cycsticus) oder in den gemeinsamen Ausführungsgang (Ductus choledochus), so staut sich die Galle zurück und kann Gallenblase oder Leber schädigen.
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Wichtiger Hinweis:
Die angegebenen Krankheitszeichen (Symptome) werden sehr häufig bei der Diagnose zu dieser Erkrankung beobachtet. Jedoch kann diese Erkrankung auch ohne bzw. mit anderen Krankheitszeichen vorliegen. Sollten Sie an ähnlichen Krankheitszeichen wie beschrieben leiden, dürfen Sie nicht daraus schließen, dass diese Erkrankung auf sie zutrifft.
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