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MagnetResonanzTomographie (MRT) Drucken
Letzte Aktualisierung ( Montag, 16. Februar 2009 )

MagnetResonanzTomographie (MRT), Kernspintomographie, Magnetic Resonance Imaging (MRI)


Was ist die MRT ?

Die Magnetresonanztomographie (auch MRT, NMR, MRI oder Kernspintomographie genannt) erzeugt, ähnlich der Computertomographie Schnittbilder des menschlichen Körpers. Sie benötigt im Gegensatz zu der Computertomographie keine Röntgenstrahlen, sondern lediglich ein starkes Magnetfeld und Radiowellen.

In der Hauptsache werden die im Körper vorhandenen freien Protonen der Wasserstoffatome für die Bilderzeugung genutzt. Die Protonen richten sich im Magnetfeld wie eine Kompaßnadel aus. Durch Einbringen von Radiowellen nehmen die Kerne Energie auf und werden abgelenkt. Nach Abschalten der Radiowellen kehren die Protonen wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurück und senden selbst Energie in Form von Resonanzwellen aus. Diese Signale werden von spulenförmigen Antennen aufgefangen und von leistungsstarken Computern zu Bildern umgerechnet.


Wann wird eine MRT durchgeführt?

Viele Teile des menschlichen Körpers (zum Beispiel Knorpel, Sehnen, Bindegewebe und Muskulatur oder auch unterschiedliche Gebiete des Gehirns) weisen nur sehr geringe Dichteunterschiede auf und lassen sich deshalb mit der Computertomographie nur ungenügend voneinander unterscheiden. Unter anderem durch ihren unterschiedlichen Gehalt an Wasserstoffkernen lassen sich diese Gewebe in der MRT jedoch sehr gut beurteilen. Die Möglichkeiten der MRT gehen jedoch weit über die "einfache" Darstellung von Körperregionen hinaus.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der MRT-Technik erschließt ständig neue Einsatzmöglichkeiten, eine vollständige Beschreibung aller Anwendungsmöglichkeiten würde den Rahmen dieser Seiten bei weitem sprengen!


KÖRPERREGION


FRAGESTELLUNG

Becken, Harnblase Prostatahypertrophie und Prostatakrebs, gynäkologische Tumoren, perirektale Lymphknoten, Rektum- Karzinome, Knochenentzündungen, Hüftgelenksentzündungen, Entzündungen der Iliosakralfugen, Beckengefäße, Funktionsdiagnostik von Transplantaten ( Niere, Pankreas). Ovarialzysten, Bauchfellkarzinose, freie Flüssigkeit
Brust Ergänzung zu Mammographie und Sonographie. Präoperativer Ausschluss von mehreren Karzinomherden in verschiedenen Quadranten (Multizentrizität) oder in einem Quadranten (Multifokalität). Postoperativer Ausschluss von Rückfällen (Rezidivdiagnostik), insbesondere bei Frauen mit Brustimplantaten
Blutgefäße (Arterien, Venen) arterielle und venöse Gefäße bezüglich Thrombosen, Fehlbildungen, Entzündungen, Verschlüssen, Herzkranzgefäßdarstellung
Gehirn vor allem entzündliche Prozesse, Tumoren, Fehlbildungen. Für den Nachweis einer akuten Blutung wird dagegen eine Computertomographie ( CT) empfohlen. Frühe Erkennung von ischämischen Prozessen (Hirninfarkt).
Gelenke und Sehnen Bänder, Knorpel, Knochen, Blutungen, Blutergüsse, Entzündungen, Degenerationen, Rupturen
Hals-Nasen-Ohren insbesondere Tumoren, entzündliche Prozesse oder Fehlbildungen
Knochenmark Markraumverfettungen, Lymphome, Plasmozytome, Metastasen, Hämangiome
Leber,Milz, Niere, Bauchspeicheldrüse und Gallengänge so gut wie alle Fragestellungen, vor allem Tumoren, Entzündungen, Gefäßfehlbildungen, anatomische Varietäten
Magen-Darm-Trakt Cholangiographien, Pankreatographien, Tumoren, Schilddrüsenvergrößerungen, tumorbedingte Veränderungen der Speiseröhrenwand sowie pathologische Lymphknoten.
Weichteile Musculo-skelettale Tumoren, wie z.B. Sarkome, Entzündungen
Wirbelsäule Bandscheibendegenerationen, intra- oder extraaxiale Spinaltumoren, Entzündungen, Myelopathien, Syringomyelie. Anatomische Variationen und Fehlbildungen, Wirbelkörperfrakturen, Knochenmetastasen, Zysten

Was muß ich vor einer MRT beachten?

Für die Magnetresonanztomographie (MRT) ist keine spezielle Vorbereitung erforderlich. Allerdings sollte die Kleidung bequem sein - ohne Knöpfe oder Reißverschlüsse aus Metall, Schmuck, Gebisse, Piercing etc. - da diese die Aufnahmen beeinträchtigen können.

Wann kann die Untersuchung nicht durchgefüht werden bzw. was muß ich vor einer MRT unbedingt den durchführenden Radiologen/In oder Assitenten/in sagen?

Informieren Sie Ihren Radiologen über eventuelle Metallimplantate, Metallsplitter oder vorangegangene Operationen. Patienten mit implantiertem Herzschrittmacher, mit ferromagnetischen Clips nach Aneurysma-Operation, mit Metallsplittern im Auge oder mit elektronischen Implantaten, wie Innenohrprothesen, Insulinpumpen usw. dürfen keine magnetresonanztomographische Untersuchung durchführen lassen!

In der Hauptsache werden die im Körper vorhandenen freien Protonen der Wasserstoffatome für die Bei Vorliegen von Herzklappenersatz, Gelenksprothesen, Aneurysmaklips, Gefäßfiltern oder anderer metallischer Fremdkörper, sowie bei Shuntventilen nach Hydrocephalus muß ebenfalls die Radiologin/der Radiologe Bescheid wissen.

Wie wird die MRT durchgeführt?

Die MRT ist schmerzfrei und ist eine exakte Untersuchungsmethode für alle Patienten - auch Schwerstkranke. Die Untersuchung findet im Liegen statt, entsprechend der zu untersuchenden Körperregion wird der Patient mit Kopf oder Füßen voran positioniert. Eventuell werden starre oder flexible "Spulen" unmittelbar oder nahe am Patienten befestigt. Diese Spulen dienen als Antennen, die die Signale aus dem Körper auffangen und an den Rechner weiterleiten.

Wie oben beschrieben ist bei einigen Untersuchungen die Gabe eines Kontrastmittels nötig, welches zu einem festgelegten Zeitpunkt der Untersuchung über eine Armvene maschinell injiziert wird. Hierzu wird dem Patienten vorher eine sogenannte Verweilkanüle gelegt und diese im Untersuchungsraum an die Kontrastmittelpumpe angeschlossen.

Während der Untersuchung sind in gewissen zeitlichen Abständen immer wieder starke Klopfgeräusche zu hören. Bei den neusten MRT-Geräten mit Feldstärken von drei Tesla werden Geräusche von über 100 Dezibel (dB) erreicht. Um diese zu dämpfen, erhalten die Patienten während der Untersuchung Ohrstöpsel oder Kopfhörer.

Zum Schutze des Personals sind die Untersuchungsräume schallisoliert. Damit sich der Patient bemerkbar machen kann, erhält er kurz vor Untersuchungsbeginn einen Klingelknopf, während der Untersuchungsplanung ist eine Kommunikation mittels einer Gegensprechanlage möglich.

Die Untersuchungsqualität hängt stark von der Bewegungsruhe des Patienten ab. Ebenso wie beim Fotografieren führen Bewegungen zu Bildfehlern! Willentlich nicht zu vermeidende Bewegungen sind Herzschlag und Darmbewegungen, hingegen ist durch Anhalten des Atmens und das Unterdrücken des Schluckreflexes, je nach Untersuchungsregion, eine deutliche Qualitätsverbesserung zu erreichen. Entsprechende Atemkommandos erfolgen über die Gegensprechanlage.

Die Untersuchungsdauer hängt von der Untersuchungsregion und der Fragestellung ab. Sie bewegt sich zwischen zwanzig Minuten und einer Stunde.

Da bei der Magnetresonanztomographie keine Röntgenstrahlen zur Bildgewinnung verwendet werden, können Begleitpersonen, sofern keine anderen Kontraindikationen bestehen, im Untersuchungsraum bleiben. Besonders bei der Untersuchung von Kindern ist es erwünscht, daß eine Begleitperson zur Beruhigung des Kindes im Untersuchungsraum bleibt.

Mögliche Komplikationen bei der MRT?

Komplikationen durch Kontrastmittel-Unverträglichkeit.

Ohne Gehörschutz ist eine Schädigung des Gehörs denkbar, die Enge des Untersuchungsgerätes kann zu Beklemmungsgefühlen führen, die unter Umständen einen Untersuchungsabbruch notwendig machen.

Die eingestrahlten Radiowellen führen zu einer Erwärmung des Gewebes, dies ist zum Teil spürbar und kann entsprechend zum Schwitzen führen. Spezielle Metallimplantate können theoretisch problematische Temperaturen erreichen.

Verletzungen des Patienten durch versehentlich in das Magnetfeld eingebrachte Metallgegenstände sind beschrieben, das Verrutschen eines Intrauterinpessars (Spirale) ist denkbar, gegebenenfalls sollte sicherheitshalber nach der Untersuchung die korrekte Lage durch einen Gynäkologen überprüft werden.

Wer führt die Magnetresonanztomographie (MRT) durch?

medHELP GUIDE - zu den MRT (MagnetResonanzTomographie) Instituten / Zentren


 
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