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BECKENBODENTRAINING - Beckenboden-Rehabilitation Drucken
Letzte Aktualisierung ( Montag, 4. August 2008 )

BECKENBODENTRAINING (Stärkung des Beckenbodens; Beckenboden-Rehabilitation)


Ärztinnen, Ärzte, Theapeuten und Zentren


BECKENBODENTRAINING

Der Beckenboden ist der Bereich Ihres Körpers, der die knöcherne Beckenöffnung auskleidet. Er erstreckt sich zwischen Schambein, Steißbein und den beiden Sitzbeinhöckern und schließt das Becken nach unten ab.

Der Beckenboden stützt Blase, Gebärmutter (bei Männern die Prostata) und Enddarm. Er besteht aus Bindegewebe, Blutgefäßen, Nerven und einem drei-schichtigen Muskelsystem. Er ist verantwortlich für das Halten von Harn und Stuhl und auch für das Loslassen während der Entleerungsphase.

Leider wird in Gymnastikstunden, bei der aktiven Sportausübung und auch in der Schule viel zu wenig über die Bedeutung der Beckenbodenmuskulatur für Kontinenz wie auch für ein aktives glückliches Sexualleben gesprochen. So ist es kein Wunder, dass auch aktive Sportler mit kräftiger Muskulatur unter Inkontinenzproblemen (unfreiwilligem Harnverlust) leiden.

Das Beckenbodentraining dient dazu, die Muskulatur des Beckenbodens zu trainieren. Dies ist wie bei jeder anderen Muskelgruppe möglich. Allerdings ist ein gezieltes Training der Beckenbodenbodenmuskulatur für viele Menschen schwierig, weil es sich dabei um "unsichtbare", im Körperinneren verborgene Muskeln handelt. Die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Beckenbodentraining ist die Fähigkeit, den Beckenboden wahrzunehmen und erst einmal isoliert anspannen zu können.

Beckenbodentraining ist, wenn es erfolgreich sein soll, immer als langfristige Übung anzusehen. Ist der Beckenboden nicht kräftig genug, können verschiedene gesundheitliche Probleme auftreten.

Frauen, die ihren Beckenboden gut an- und entspannen können, benötigen oft nur wenige Instruktionen. Diese umfassen Anleitungen für Beckenbodenübungen zum Training von Beckenbodenkraft und Ausdauer. Genauso wichtig ist es, zu lernen, den Beckenboden in Belastungssituationen gezielt einzusetzen.

Beckenbodentraining und Biofeedback

Da der Beckenboden nicht sichtbar ist, ist es für viele Frauen sehr hilfreich, ihnen Aktivität und Entspannung ihres Beckenbodens am Bildschirm zu zeigen. Verschiedene visuelle Trainingsanreize gestalten die Übungen zudem abwechslungsreicher und erhöhen so die Trainingsmotivation.

Beckenbodentraining und Elektrotherapie

Häufig macht es auch Sinn, sich zusätzlich nach Beratung durch einen Facharzt für physikalische Medizin eine Elektrotherapie zusätzlich verordnen zu lassen, da mit Hilfe der Elektrotherapie zusätzlich die geschwächte Muskulatur schmerzfrei aktiviert und so die Wahrnehmung der Beckenbodenmuskulatur intensiviert werden kann.

Wo hilft Beckenbodentraining?

Bei Inkontinenz, Reizblase, Organsenkung .....

  • Ein nicht oder schlecht trainierter Beckenboden kann zu vielfältigen Problemen führen. In Folge von Schwangerschaft und Geburt, Übergewicht und Alterung kann es zu Blasensenkungen und Gebärmuttersenkungen kommen, was auch zu Harninkontinenz oder sogar Stuhlinkontinenz führen kann.

    Richtig und vor allem konsequent durchgeführt, ermöglicht ein Beckenbodentraining die Stärkung und Straffung der Beckenbodenmuskulatur und dient somit etwa der Vorbeugung und Behandlung einer Harninkontinenz infolge Beckenbodenschwäche und Überlastung der Schließmuskeln.

Nach der Geburt eines Kindes

  • Nach der Geburt hilft ein Beckenbodentraining, welches zumeist im Rahmen der Rückbildungsgymnastik durchgeführt wird, den stark beanspruchten und gedehnten Beckenboden zu stärken. Beckenbodentraining wirkt aber auch vorbeugend.

Funktionelle Sexualstörungen

  • Eine aktuelle Studie bestätigt die weithin vertretene These, dass Beckenbodentraining positive Wirkung auf die Verstärkung der Wahrnehmung, eine Verbesserung der Kraft, Ausdauer und der Orgasmusfähigkeit der Frau erzielt.

Nach Prostataoperation

  • Männer sind aufgrund ihrer unterschiedlichen Anatomie im Vergleich zu Frauen wesentlich weniger von den Folgen eines schwachen Beckenbodens betroffen. Allerdings gehört ein Beckenbodentraining zur unerlässlichen Rehabilitation nach Prostataoperationen.

Was unterscheidet Beckenbodengymnastik von Beckenbodentraining?

Häufig wird die Wahrnehmungsschulung der Beckenbodenmuskulatur im Rahmen von Beckenbodengymnastik angeboten. Dies macht Sinn, wenn der/die Betroffene die Beckenbodenmuskeln anspannen können ohne Zuhilfenahme von Synergisten oder Antagonisten (Adduktoren, Glutealmuskeln, Rectusabdominis, ...).

Da viele PatientInnen jedoch die Beckenbodenmuskeln nicht so gut wahrnehmen können, ist es notwendig, dass vor der Beckenbodengymnastik die ärztliche Diagnostik sowie eine gezielte Schulung unter ärztlicher Aufsicht (Biofeedback, Anspannungstechniken unter Anleitung eines Arztes) angeboten wird.



Wichtiger Hinweis:
Die angegebenen Krankheitszeichen (Symptome) werden sehr häufig bei der Diagnose zu dieser Erkrankung beobachtet. Jedoch kann diese Erkrankung auch ohne bzw. mit anderen Krankheitszeichen vorliegen. Sollten Sie an ähnlichen Krankheitszeichen wie beschrieben leiden, dürfen Sie nicht daraus schließen, dass diese Erkrankung auf sie zutrifft.
Fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt! Bei nahezu allen Erkrankungen ist eine frühzeitige Erkennung und damit die rasche ärztliche Intervention für den Heilungserfolg von größter Bedeutung.

Die Informationen bzw. Krankheitsbeschreibungen von www.medhelp.at ersetzen nicht die Betreuung, Beratung und Versorgung durch Ärzte, Krankenhäuser, Apotheker und anderen Leistungserbringern. Alle Informationen sind unverbindlich und für Patienten gedacht, die allgemeine medizinische und gesundheitliche Fragen haben. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird, trotz gewissenhafter Prüfung, jede Haftung ausgeschlossen. Ebenso kann für Fehler bei der Übermittlung im Internet keinerlei Gewähr übernommen werden.
 
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