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HARNINKONTINENZ, Blasenschwäche, Urininkontinenz Drucken
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 8. Oktober 2009 )

Harninkontinenz (Blasenschwäche, ungewollter Harnverlust, Urininkontinenz) - Definition, Ursachen, Diagnostik, Therapie, Komplikationen


Medizinische Hilfe


Inhaltsübersicht:



Definition - Harninkontinenz

Harninkontinenz ist der medizinische Begriff für ein Problem, das von den Betroffenen oft auch als Blasenschwäche bezeichnet wird.

Bei Kindern wird die Harninkontinenz häufig auch als Einnässen (Bettnässen; Enuresis) bezeichnet, auf diese spezielle Form wird in diesem Artikel nicht eingegangen.

Die Harninkontinenz zählt vor allem im Alter zu den häufigsten urologischen Erkrankungen. Von einer Harninkontinenz wird allgemein gesprochen, wenn die Kontrolle der Blase so beeinträchtigt ist, dass Urin nicht willentlich zurückgehalten werden kann.

Zirka 12% der Österreicherinnen und Österreicher sind von Harninkontinenz betroffen, wobei die Beschwerden mit zunehmenden Alter gehäuft auftreten; zirka 40% der über 75-jährigen leiden darunter. In Europa leidet daran jede vierte Frau und jeder zehnte Mann über 55 Jahren.

Harninkontinenz beeinträchtigt die Lebensqualität auf physischer, psychischer und sozialer Ebene. Obwohl so viele Menschen von Inkontinenz betroffen sind, ist sie nach wie vor ein Tabuthema, über das kaum gesprochen wird - leider häufig auch nicht mit dem Arzt. Harninkontinenz ist kein unvermeidliches Schicksal mehr. Heute kann auf vielfache Weise geholfen werden und jedenfalls ist ein ganz normales Leben möglich mit ungestörter Bewegungsfreiheit, Freundschaften und allen Aktivitäten, die das Leben ausmachen.

Formen und Ursachen der Harninkontinenz

Es gibt unterschiedliche Arten von Blasenschwäche die abhängig von den zugrundeliegenden Störungen behandelt werden müssen. Grundsätzlich ist außerdem festzuhalten, dass Kombinationen zwischen den einzelnen Inkontinenzformen möglich sind. Darum ist es so wichtig, möglichst frühzeitig die Ärztin, den Arzt aufzusuchen und eine exakte Diagnose der Grunderkrankung stellen zu lassen.

Die Ursachen unterscheiden sich bei den einzelnen Formen der Harninkontinenz. Vereinfacht im Vordergrund stehen bei der jeweiligen Inkontinenzform folgende Ursachen: Belastungsinkontinenz (Beckenbodenschwäche), Dranginkontinenz (Funktionsstörung des Blasenmuskels), Reflexinkontinenz (neurologische Erkrankung) und Überlaufinkontinenz (Prostatavergrößerung).

Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz)

Hierbei handelt es sich mit 60% aller Fälle um die häufigste Art der Inkontinenz, welche auch hei jüngeren Menschen vorkommt. Mit ,,Stress" ist hier ein Druckanstieg in der Bauchhöhle gemeint, der bei Niesen, Husten und Lachen oder beim Hochheben einer Last auftritt. Normalerweise widersteht der Verschluss der Harnröhre dem Stress einer sich plötzlich auftretenden Druckerhöhung. Bei Frauen ist die Ursache häufig eine Schwächung der Beckenbodenmuskulatur, die durch Schwangerschaft und Geburt oder durch die hormonelle Umstellung während der Wechseljahre hervorgerufen werden kann. Bei Männern kann eine Prostata-Operation zu Belastungsinkontinenz führen.

Es werden drei Schweregrade unterschieden:
  • Grad I:
    Urinabgang bei starkem Husten, Niesen oder Lachen
  • Grad II:
    Urinabgang bei leichter körperlicher Belastung (Treppensteigen, Laufen, Tragen)
  • Grad III:
    Urinabgang im Stehen und im Liegen auch ohne Belastung

Dranginkontinenz (Urgeinkontinenz)

Die Dranginkontinenz macht zirka 20 bis 25% aller Blasenstörungen aus und tritt vor allem bei älteren Frauen auf. Normalerweise hat die Blase ein Fassungsvermögen von 300 bis 500 ml.

Bei der Dranginkontinenz gibt es zwei Ausprägungen:

Sensorische Dranginkontinenz

Bei der sensorischen Dranginkontinenz sind die Rezeptoren (Messfühler) in der Blasenwand überempfindlich. Dadurch gibt das Gehirn oft bereits bei geringer Füllmenge das Signal zur Blasenentleerung. Diese Art von Blasenschwäche ist häufig mit einem brennenden Schmerz in der Blase verbunden und wird deshalb häufig auch Reizblase genannt. Als häufige Ursachen sind, Harnwegsinfektionen, Blasenentzündungen sowie Blasensteine zu nennen.

Motorische Dranginkontinenz

Bei der motorischen Dranginkontinenz führt eine oft verfrühte unwillkürliche Anspannung des Blasenmuskels (Detrusor) zu einer sturzbachartigen Entleerung der Blase. Als Ursache ist eine verminderte Hemmung des Blasenreflexes durch das Gehirn erwiesen. Als Grunderkrankungen sind Morbus Alzheimer, Multiple Sklerose, Schlaganfall, Morbus Parkinson, Schädelhirntrauma, Gehirntumore, Medikamenteinwirkungen, Vergiftungen und andere verantwortlich.

Überlauf-Inkontinenz

Die Überlauf-Inkontinenz ist eine Blasen-Entleerungsstörung die eher seltener vorkommt. Sie tritt unter anderem bei Abflußhindernissen oder bei Muskelschwäche der Blase auf. Dabei ist die Blase ständig prall gefüllt, aber nur kleine Urinmengen gehen in unregelmäßigen Abständen unkontrolliert ab, ohne dass die Blase wirklich entleert wird. Dies wird oft durch eine Einengung oder Verlegung der Harnröhre verursacht. Beim Mann geschieht dies, wenn die Harnröhre durch die Prostata verengt ist. Es handelt sich deshalb bei der Überlauf-Inkontinenz um die typische ,"Männerkrankheit". Bei der Frau kommt sie seltener vor, z.B. bei narbiger Einengung, bei starker Senkung wegen Abknickens der Harnröhre oder bei Erkrankungen der Blasenmuskulatur und des Nervensystems.

Neurogene Blasenfunktionsstörungen

Durch neurologische Erkrankungen oder Schädigungen entstehen Überleitungsstörungen in den Nervenbahnen, die die Impulse vom Gehirn zur Blase und von der Blase zum Gehirn senden. Diese Form der Blasenstörung tritt beispielsweise bei Querschnittlähmung, Multipler Sklerose, Bandscheibenvorfall oder Spina bifida auf. Häufig äußert sich diese Funktionsstörung nicht ausschließlich durch die Unfähigkeit, den Urin zu halten, sondern im Harnverhalten durch lähmungsbedingte Verkrampfungen des Schließmuskels. Diese sehr komplikationsträchtige Funktionsstörung bedarf der sorgfältigen und regelmäßigen Überwachung durch den betreuenden Urologen. Durch die medikamentöse Therapie - meist in Verbindung mit dem Erlernen des Selbstkatheterismus - können heute jedoch Komplikationen weitgehend vermieden werden.

Weitere Formen für Harninkontinenz

Fisteln oder Fehlbildungen des harnableitenden Systems können dazu führen, daß Harn nicht auf normalem Wege abläuft. Diese Inkontinenzform muß operativ behandelt werden.

Verschiedene Medikamente, vor allem die, die bei Herz-Kreislauferkrankungen eingesetzt werden, können als Begleiterscheinung eine Harninkontinenz zur Folge haben. Wenn eine Harninkontinenz plötzlich auftritt, gilt es deswegen zu überprüfen, ob ein neu verordnetes Medikament der Auslöser sein kann.

Die psychische Verfassung des Menschen hat einen wesentlichen Einfluß auf das Ausscheidungsverhalten. Ein typisches Beispiel stellt der allseits bekannte Harndrang im Prüfungsstreß dar. Psychisch belastende Situationen können sogenannte Inkontinenzauslöser darstellen. Beispiele hierfür sind:
  • plötzlicher Umgebungswechsel, z.B. ein Krankenhausaufenthalt,
  • unfreiwillige oder unvorbereitete Aufnahme ins Pflegeheim,
  • fehlende Aufmerksamkeit und Zuwendung

Untersuchungen - Diagnostik bei Harninkontinenz

Eine genaue Diagnose der lnkontinenzart ist für eine gezielte Therapie unerläßlich. Meist kann schon im ärztlichen Gespräch und der anschließenden körperlichen Untersuchung durch den Spezialisten die Form der Inkontinenz eruiert werden. In Abhängigkeit von den Ergebnissen dieser ersten orientierenden Untersuchung wird ein entsprechendes Untersuchungsprogramm und ggf. eine Konsultation weiterer Spezialisten (z.B. der Frauenheilkunde, Urologie, Neurologie) festgelegt.

Das Gespräch mit der Ärztin / dem Arzt - wichtige TIP´s:

  • Suchen Sie einen Arzt Ihres Vertrauens auf.
  • Haben Sie keine Hemmungen, Ihre Beschwerden genau zu schildern - Ihr Arzt wird jeden Tag mit dem Problem der Blasenschwäche konfrontiert.
  • Führen Sie ein Tagebuch über das Wasserlassen (Miktionsprotokoll).
  • Bereiten Sie sich auf einige Fragen vor, die Ihr Arzt Ihnen stellen wird.
Bei der Anamnese werden Sie neben den allgemeinen Fragen nach Familienkrankheiten speziell nach Ihren Trinkgewohnheiten (Art und Menge), Einnahme von Medikamenten befragt und bereiten Sie sich u.a. auch

auf folgende häufige Fragen der Ärztin, des Arztes vor

  • Seit wann besteht die Blasenschwäche?
  • Wie oft verlieren Sie Urin, ohne es zu wollen?
  • Tritt der Urinverlust in bestimmten Situationen auf?
  • Geht beim Niesen, Husten oder Lachen Urin ab?
  • Spüren Sie oft einen starken Harndrang?
  • Wie groß ist die Urinmenge, die unfreiwillig verloren geht?
  • Empfinden Sie beim Wasserlassen Schmerzen?
  • Ist der Harnstrahl kräftig oder abgeschwächt, oder geht der Harn sogar nur tröpfelnd ab?
  • Wie lange dauert es, bis die Blase entleert ist?
  • Müssen Sie häufig nachts raus?
  • Welche Medikamente nehmen Sie ein?

Miktionstagebuch

Fast immer wird der Arzt die Betroffenen bitten eine Dokumentation des Urinverlustes in Form eines "Miktionstagebuches" über einige Tage zu führen.

Im Miktionstagebuch wird genau Buch geführt, wann und wieviel getrunken wurde, wann Harndrang auftrat bzw. die Toilette aufgesucht wurde und ob Inkontinenz auftrat. Die Flüssigkeitsmengen werden geschätzt.

Das Miktionsprotokoll kann falsche Trink- und Miktionsgewohnheiten offenlegen und dient der Selbstkontrolle einer eventuell notwendigen Verhaltensänderung.

Damit Sie selbst und Ihre Ärztin / Ihr Arzt beurteilen können, ob die Behandlung erfolgreich verläuft, sollten Sie das Miktionsprotokoll sorgfältig führen und zum nächsten Arzttermin mitbringen.

Diagnostik

In der Regel wird eine Laboruntersuchung (Urin und Blutuntersuchung) sowie eine Ultraschalluntersuchung der Blase durchgeführt.

Gegebenenfalls werden weiterführende Untersuchungen wie Blasendruckmessung, eventuell Blasenspiegelung und Röntgenuntersuchungen wie CT oder MR notwendig.

Behandlungen - Therapie bei Harninkontinenz

Die Behandlung der verschiedenen Formen der Harninkontinenz ist wegen der unterschiedlichen Ursachen auch grundsätzlich verschieden. In Abhängigkeit von der Harninkontinenzform (Belastungsinkontinenz, Dranginkontinenz, Reflexinkontinenz, Überlaufinkontinenz) werden unterschiedliche ärztliche Behandlungen bzw. Therapien erforderlich.

Therapie bei Belastungsinkontinenz

Physiotherapie, Beckenbodentraining ggf. mit Biofeedback

Bei der konservativen Behandlung haben Physiotherapie und Beckenbodentraining eine zentrale Bedeutung. Ob die Patientin überhaupt die richtige Muskelgruppe anspannen kann, wird anhand eines vom Beckenboden abgeleiteten Elektro-Myographie (EMG) erfasst. Dazu wird eine EMG-Sonde vaginal eingeführt, welche anzeigt, ob die willkürliche Aktivierung die richtige Muskelgruppe erreicht hat. So erhält die Patientin eine unmittelbare Erfolgsmeldung ihrer Willkürkontraktion (Biofeedback).

Pessar-Therapie

Unter einem Pessar versteht man einen Ring oder eine Schale aus Gummi oder Kunststoff mit dem die inneren weiblichen Geschlechtsorganen wieder in ihre korrekte Lage gebracht werden können. Zusätzlich kann die Anwendung von Pessaren zu einer Verbesserung des Urethraverschlussdruckes und damit zu einer Verminderung der Belastungsinkontinenz führen.

Vor allem bei Patientinnen mit Kontraindikationen für operative Eingriffe, kann die Pessartherapie eine wertvolle Verbesserung der Belastungsinkontinenz bringen. Auch bei Frauen, welche lediglich beim Sport inkontinent sind, kann ein solches Verfahren mit wenig Aufwand viel Erfolg bringen.

Medikamentöse Therapie

Operative Therapie

Können die Symptome der Belastungsinkontinenz mit konservativen Therapiemaßnahmen nicht zufriedenstellend behandelt werden, so ist eine Inkontinenzoperation möglich.

Therapie der Dranginkontinenz

Die Therapie der Dranginkontinenz ist vorwiegend konservativ und erfordert von der Patientin Geduld. Dabei hängt viel vom Einsatz des Therapeuten ab. In den meisten Fällen reicht es nicht, ein Medikament abzugeben und die Patientin wieder nach Hause zu schicken. Die häufig psychogenen Faktoren, welche an der Drangsymptomatik beteiligt sind, erfordern regelmäßige ärztliche Führung und Beratung.

Trink- und Blasentraining

Trink- und Blasentraining sind die Grundlage der Therapie der Dranginkontinenz. Durch Umkonditionierung eines falschen Trink- und Miktionsverhaltens zu einem normalen Verhaltensmuster soll der Patient die Kontrolle des Miktionsreflexes zurückerhalten. Zuerst bespricht der Arzt mit den Patienten die Blasenfunktionsstörung und das falsche Miktionsverhalten anhand des ausgefüllten Miktionskalenders. Anschließend wird ein Therapieziel festgelegt und besprochen, wie dieses erreicht werden kann.

Medikamentöse Therapie

Durch die Einnahme von Medikamenten, welche die Blasenmuskulatur ruhig stellen (z.B. Anticholinergika, Spasmolytika), ist eine Linderung und Heilung bei 70 bis 80 Prozent aller betroffenen Patienten möglich. Anticholinergika und Spasmolytika sind Medikamente, die einen Einfluß auf das Nervensystem haben. Sie verändern die Funktion der Nerven, indem sie die Weiterleitung von Nervenimpulsen beeinflussen (blockieren bestimmte Nervenrezeptoren).

Elektrostimulation mit Biofeedback

Die Elektrostimulation des Beckenbodens ist eine nahezu nebenwirkungsfreie Alternativbehandlung, die jedoch eine hohe Motivation des Patienten und dessen Mitarbeit voraussetzt. Bei konsequenter Durchführung der Beckenbodenstimulation für täglich zweimal 30 Minuten kann in bis zu 60 Prozent ein Therapieerfolg erreicht werden. Dieser stellt sich in etwa nach drei bis sechs Monaten konsequenter Anwendung ein.

Weitere Therapiemöglichkeiten

Führen weder die Änderung des Miktions- und Trinkverhaltens, noch die medikamentöse Therapie und die Elektrostimulation zum Erfolg, stehen die Optionen der Second-line Therapie zur Diskussion. Dies sind: Injektionen in der Blasenmuskel von Anticholinergika, von Botulinumtoxin (Botox) und die Neuromodulation des Sakralnervs.

Nicht zuletzt soll gerade bei Frauen mit Dranginkontinenz die Komplementärmedizin erwähnt werden. Phytotherapie, Homöopathie und chinesische Medizin bieten wirksame Therapien an, welche durch ihr günstiges Wirkungs- und Nebenwirkungsprofil überzeugen.

Auswirkungen - Komplikationen von Harninkontinenz

Eine Harninkontinenz hat unangenehme Auswirkungen auf nahezu alle Lebensbereiche der Betroffenen.

Die meisten Betroffenen fühlen sich durch den ungewollten Harnverlust psychisch sehr belastet und versuchen, ihr Problem zu verbergen. Es ist ihnen peinlich darüber zu reden und viele nehmen die Erkrankung resigniert als unabänderlich hin. Durch ein sinken des Selbstwertgefühls und aus Angst, ihre Inkontinenz könnte entdeckt werden, völlig zurück. Freundschaften gehen verloren, Kontakte werden aufgegeben.

Da die Ausscheidungen für die Haut sehr aggressiv sind, kann es im physischen Bereich auch zu sehr unangenehmen Folgeerkrankungen kommen (z.B.: erhöhte Infektionsgefahr, Hautekzeme, Unruhe, Schlafstörungen, Wundliegen und erhöhte Dekubitusgefahr)

Dies alles muß nicht sein: denn längst ist die Harninkontinenz kein unvermeidliches Schicksal mehr. Heute kann auf vielfache Weise geholfen werden.

Manchmal gelingt sogar eine völlige Wiederherstellung; jedenfalls aber ist ein ganz normales Leben möglich mit ungestörter Bewegungsfreiheit, Freundschaften und allen Aktivitäten, die das Leben ausmachen.
Wichtiger Hinweis:
Die angegebenen Krankheitszeichen (Symptome) werden sehr häufig bei der Diagnose zu dieser Erkrankung beobachtet. Jedoch kann diese Erkrankung auch ohne bzw. mit anderen Krankheitszeichen vorliegen. Sollten Sie an ähnlichen Krankheitszeichen wie beschrieben leiden, dürfen Sie nicht daraus schließen, dass diese Erkrankung auf sie zutrifft.
Fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt! Bei nahezu allen Erkrankungen ist eine frühzeitige Erkennung und damit die rasche ärztliche Intervention für den Heilungserfolg von größter Bedeutung.

Die Informationen bzw. Krankheitsbeschreibungen von www.medhelp.at ersetzen nicht die Betreuung, Beratung und Versorgung durch Ärzte, Krankenhäuser, Apotheker und anderen Leistungserbringern. Alle Informationen sind unverbindlich und für Patienten gedacht, die allgemeine medizinische und gesundheitliche Fragen haben. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird, trotz gewissenhafter Prüfung, jede Haftung ausgeschlossen. Ebenso kann für Fehler bei der Übermittlung im Internet keinerlei Gewähr übernommen werden.
 
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