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HOMÖOPATHIE - Definition, Entstehung, Methode, Behandlungen, Therapie - Homöopathen in Österreich Drucken
Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. November 2007 )

HOMÖOPATHIE (klassische homöopathische Heilmethode) - Definition, Entstehung, Methode, Behandlungen, Therapie - Homöopathen in Österreich


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Inhaltsübersicht:



Einleitung - Defintion:

Der Begriff Homöopathie stammt aus dem Griechischen (homoion = ähnlich, pathos = Leiden) und bedeutet eine Heilmethode, die den Organismus bei einer Erkrankung durch Anregung bzw. Stimulation der körpereigenen Abwehrkräfte bei der Heilung unterstützt.

Klassische Homöopathie ist kein Sammelbegriff für "alternative" Heilmethoden, sondern eine eigenständige Therapieform mit klar definierten Gesetzen. Sie kann auf einen großen Wissensschatz aus mehr als 200 Jahren Heilerfahrung seit ihrer Begründung (1796) durch Dr. med. Samuel Hahnemann (1755 - 1843) zurückgreifen und wird heute mit Erfolg bei akuten wie chronischen Erkrankungen angewendet.

Homöopathie bietet eine ganzheitliche individuelle Behandlungsmethode, die für Patient/Innen aller Altersgruppen (von Geburt bis ins hohe Alter) gleichermaßen geeignet ist. Klassisch homöopathische Behandlungen werden auf den einzelnen Menschen mit seinen Beschwerden nach einer ausführlichen Befragung und Untersuchung individuell abgestimmt und gegebenenfalls auch mit anderen Therapieformen kombiniert werden kann.

Die Entstehung der klassischen Homöopathie

Dr. med. Samuel Hahnemann entdeckte aber vor allem auch, dass Krankheiten auf ganz besondere Weise miteinander in Beziehung treten können. Sie können einander zeitweilig oder dauernd ersetzen (z.B. Verhältnis zwischen Ekzem und Asthma). Er erkannte, dass bei bestimmten Krankheiten Symptome auftreten, die ähnlich den Vergiftungserscheinungen verschiedener Naturstoffe sind. So treten beispielsweise bei Belladonnavergiftungen einzelne Symptome auf, welche dem Scharlach ähneln. Bei Chinin treten Nebenerscheinungen auf wie bei Malaria, und bei Arsenvergiftungen ähnliche Phänomene wie bei Cholera. Seine Vermutung, dass daher diese Substanzen auch bei entsprechender Verdünnung in der Lage sind, die beobachteten Krankheitserscheinungen zu heilen, haben sich in der Praxis bestätigt: So wird heute Belladonna erfolgreich bei Scharlach, Arsen bei choleraähnlichen Durchfällen, Quecksilbersalze bei Angina und viele Beispiele mehr, eingesetzt.

Als Nebenaspekt fand Dr. Hahnemann heraus, dass das Verdünnen und Verschütteln der Arzneien auf besondere Weise (Potenzierung) ihre toxischen Wirkungen nicht nur reduzierte oder beseitigte, sondern paradoxerweise ihre heilende Wirkung sogar erhöhen kann.

Wer darf in Österreich homöopathische Behandlungen durchführen?

Es handelt sich um eine ärztliche Heilkunst. Homöopathische Therapie wird in Österreich ausschließlich von Ärzten ausgeübt. Dies soll einerseits das hohes Niveau in der Verschreibung gewährleisten und andererseits ein Übersehen kritischer Krankheitszustände, die sofort konventionell zu behandeln sind, vermeiden. Nach einem umfassenden medizinischen Studium und anschließenden Ausbildung zur Ärztin bzw. Arzt, wird eine mehrjährige Ausbildung mit theoretischen und praktischen Inhalten der Homöopathie absolviert. Daran schließt sich eine Prüfung mit Verleihung eines Diplom der Österreichischen Ärztekammer.

In der Homöopathie gibt es keine Spezialisierung in Fachgebiete wie in der "Schulmedizin", da nach der Krankheitslehre der Homöopathie nie ein Organ für sich alleine krank ist, sondern immer der ganze Mensch. Die schulmedizinische Diagnose ist für den Homöopathen als Arzt aber sehr wichtig für die Einschätzung der Gefährlichkeit und Prognose der Erkrankung. Sie ist aber nicht entscheidend für die Auffindung des homöopathischen Arzneimittels, welches nach den individuellen Symptomen der Erkrankten ausgewählt wird.

Link zu den Ärztinnen und Ärzten: medHELP GUIDE - zu den Ärztinnen / Ärzten / Zentren

Die Methode der homöopathischen Therapie

Die Methode der Homöopathie ist geprägt von der Anwendung des Ähnlichkeitsprinzipes, der sogenannten SIMILE-Regel. Diese besagt, dass in der Homöopathie jene Arznei verwendet wird, die bei einem gesunden Menschen krankheitsähnliche Symptome hervorruft und in verdünnter bzw. potenzierter Form die ähnlichen Symptome eines kranken Menschen heilt.

Voraussetzung für diese "Similefindung" sind auf der einen Seite die Wirkungen eines Arzneimittels (das Arzneimittelbild), auf der anderen Seite die Krankheitssymptome, welche durch einen homöopathischen Arzt bzw. eine Ärztin - hinterfragt werden.

Die Homöopathie ist also eine individuelle Medizin, d.h., homöopathische Präparate werden dem Patienten/der Patientin individuell verabreicht (bzw. rezeptiert), unter Berücksichtigung aller körperlich-seelisch-geistigen, konstitutionellen, biographischen, sozialen und umweltbedingten Faktoren.

Homöopathische Behandlung durch den Arzt - Ablauf und Dauer; Selbstbehandlung

Untersuchung und Behandlung durch den Arzt

Vor einer homöopathischen Behandlung steht eine ausführliche homöopathische Anamnese und Untersuchung. Für diese Erstuntersuchung muß mit einer Dauer von ein bis zwei Stunden gerechnet werden.

Dabei wird der aktuelle Beschwerdezustand sowie alle früheren Beschwerden eingehend besprochen. Des weitern werden sehr genau verschiedene, möglicherweise krankheitsbeeinflussende oder krankheitsauslösende Einflüsse (Umwelteinflüsse, Lebensgewohnheiten etc.) untersucht, sowie die körperlichen Funktionen und das seelisch-soziale Befinden befragt und analysiert.

Bei akuten Erkrankungen genügt meist ein deutlich kürzeres Gespräch als bei länger bestehenden bzw. chronischen Erkrankungen.

Nach der abschließenden körperlichen Untersuchung verordnet der homöopathische Arzt das zu dem individuellen Krankheitsbild passendste homöopathische Arzneimittel. Diedie Dosierung wird dem Patienten genau erklärt und vorgegeben.

Am Beginn einer homöopathischen Therapie kann es zu einer Erstreaktion kommen, die von vielen PatientInnen aber trotz der damit verbundenen Unannehmlichkeiten als positiv empfunden wird. Dabei können vor allem auch frühere Symptome kurz wieder auftreten, die anschließend meist dauerhaft verschwinden.

Die Dauer einer homöopathischen Behandlung kann zwischen einem Tag und mehreren Jahren liegen, je nach Ausprägung und Art des Krankheitsbildes.

Selbstbehandlung: Neben diesen individuell verabreichten auf den einzelnen Menschen abgestimmte Therapie gibt es aber auch homöopathische Kombinations- oder Komplexmittel, welche etwa in der Apotheke zur Selbstbehandlung angeboten werden. Diese ermöglichen - ähnlich wie in der Schulmedizin - eine beschwerdebezogene (indikative) Anwendung. Sie decken ein breites Spektrum von Beschwerden ab und benötigen keine ausführliche Anamnese. Die Angabe von klaren Anwendungsgebieten macht ihre Anwendung darüber hinaus sehr einfach. Allerdings muss man klar feststellen, dass es sich bei diesen Mitteln nicht um Homöopathie im oben definierten Sinn handelt.

Anwendungsbereich von homöopathischen Behandlungen

Halten Sie sich bitte genau an die Anweisungen Ihres behandelnden Homöopathen um eine möglichst rasche Heilung bzw. einen bestmöglichen Erfolg bei Behandlung Ihrer Beschwerden zu gewährleisten.
  • Grundsätzlich sind alle nicht mechanisch bedingten Krankheitsbilder einer homöopathischen Behandlung zugänglich.
  • Operativ zu behandelnde Leiden, schwere Infektionen, sowie lebensbedrohliche Situationen (Herzinfarkt, Gehirnblutung) sind primär nicht homöopathisch zu behandeln, allerdings ist eine begleitende homöopathische Behandlung in vielen Fällen sinnvoll.
  • Homöopathie ist immer anwendbar, solange körpereigene Abwehrkräfte vorhanden sind und keine Stoffe ersetzt werden müssen, wie zum Beispiel Insulin bei Diabetes.
  • Homöopathische Arzneien (Homöopathika) sind gut verträglich und nebenwirkungsarm. Sie eignen sich dadurch auch für die Behandlung werdender und stillender Mütter sowie von Kindern.
  • Der Erfolg ist nicht so sehr von einem bestimmten Krankheitsbild und der damit verbundenen Diagnose, sondern vielmehr von der Beeinträchtigung des Patienten, von Hindernissen der Heilung, von der Dauer der Erkrankung und der Reaktionsfähigkeit des Patienten abhängig.
  • Homöopathika unterdrücken nicht (im Gegensatz zu den meisten herkömmlichen Arzneimitteln) die Symptome, sondern fördern die Ausheilung durch Anregung der Selbstheilungskräfte. Sie vermindern die Wahrscheinlichkeit immer wiederkehrender Erkrankungen (chronische Leiden).

Häufige Gründe für homöopathische Behandlungen:

  • Erkältungskrankheiten, z.B.: Grippe, Fieber
  • Akute und chronische Schmerzen wie Gelenk- und Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Zahnschmerzen
  • Darmerkrankungen, z.B.: Reizdarmsyndrom, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Durchfall, Colitis
  • Infektionskrankheiten und immer wiederkehrende Infekte; z.B. Blase, Harnröhre, weibliche und männliche Geschlechtsorgane
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Psychische Erkrankungen, Neurosen, Phobien, Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrationsstörungen
  • Verletzungen, Verstauchungen, Verrenkungen, Prellungen
  • Bei vielen organisch manifesten Erkrankungen mit irreversiblen Schäden zur Linderung von Beschwerden

Bei medHELP registrierte Ärztinnen und Ärzte mit homöopathischer Ausbildung

  • Homöopathinnen und Homöopathen in Kärnten
  • Homöopathinnen und Homöopathen in Salzburg
  • Homöopathinnen und Homöopathen in Tirol
  • Homöopathinnen und Homöopathen in Wien

Wichtiger Hinweis:
Die angegebenen Krankheitszeichen (Symptome) werden sehr häufig bei der Diagnose zu dieser Erkrankung beobachtet. Jedoch kann diese Erkrankung auch ohne bzw. mit anderen Krankheitszeichen vorliegen. Sollten Sie an ähnlichen Krankheitszeichen wie beschrieben leiden, dürfen Sie nicht daraus schließen, dass diese Erkrankung auf sie zutrifft.
Fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt! Bei nahezu allen Erkrankungen ist eine frühzeitige Erkennung und damit die rasche ärztliche Intervention für den Heilungserfolg von größter Bedeutung.

Die Informationen bzw. Krankheitsbeschreibungen von www.medhelp.at ersetzen nicht die Betreuung, Beratung und Versorgung durch Ärzte, Krankenhäuser, Apotheker und anderen Leistungserbringern. Alle Informationen sind unverbindlich und für Patienten gedacht, die allgemeine medizinische und gesundheitliche Fragen haben. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird, trotz gewissenhafter Prüfung, jede Haftung ausgeschlossen. Ebenso kann für Fehler bei der Übermittlung im Internet keinerlei Gewähr übernommen werden.
 
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