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Gewebeentnahme: Hautbiopsie - Gewebsprobeentnahme - Entfernung von Hautgeschwüren Drucken
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 20. September 2007 )

GEWEBEENTNAHME: Hautbiopsie - Gewebsprobeentnahme - Entfernung von Hautgeschwüren


Wer führt die Untersuchung durch?

medHELP GUIDE - zu den Ärztinn / Ärzten / Zentren


Gewebeentnahme: Hautbiopsie - Gewebsprobeentnahme - Entfernung von Hautgeschwüren:

Eine Gewebeentnahme bzw. die Hautbiopsie ist ein diagnostischer Prozess, der über die Veränderungen (gutartig, bösartig und mehr) des entnommen Gewebes eine endgültige Aussage möglich macht. Oft ist die Biopsie aber auch gleichzeitig die Entfernung des störenden Hautgewächses und somit ein therapeutischer Prozess bzw. die Beseitigung eines kosmetischen Problems.

Die Gewebeentnahme oder die Biopsie wird nach einer exakten körperlichen Untersuchung bzw. weiterführenden diagnostischen Untersuchungen (z.B. Auflichtmikroskopie, digitale Dematoskopie und mehr) und der dabei gewonnenen Erkenntnissen durchgeführt. Das dabei gewonnene Gewebe wird danach einer genauen histologischen Untersuchung unterzogen.

Die Aufklärung des Patienten über den Eingriff und - nach dessen Zustimmung - die Entnahme eines repräsentativen Gewebestückes erfolgt durch den behandelnden Arzt.

Die Aufarbeitung und die feingewebliche Analyse des gewonnen Gewebematerials wird durch einen Spezialisten durchgeführt. Nicht mehr wegzudenken ist die feingewebliche Beurteilung vor allem bei der Diagnostik von Tumoren. Die verschiedenen Veränderungen sind für den Fachmann meist gut zu erkennen und eindeutig zu differenzieren. Sie erlauben Aussagen über die Zell-Art der Veränderungen und seine Ausbreitung. Mit Färbetechniken und die Kopplung an markierte Antikörper können die Zellarten noch genauer unterschieden werden.

Wie wird die Haut-Biopsie durchgeführt?

Die Gewebeentnahme bzw. die Biopsie der Haut ist ein kleiner chirurgischer Eingriff mit Verletzung des Gewebes. Sie muss also unter sterilen Bedingungen durchgeführt werden.

Der Eingriff wird und örtlicher Betäubung durchgeführt, dadurch werden die Schmerzen erträglich. Wie schmerzhaft der Eingriff ist, hängt von der Entnahmestelle und der Ausdehnung des Areals ab. Der Betroffene kann gegebenenfalls zusätzlich Schmerz- und Beruhigungsmitteln erhalten.

Bei einer Biopsie wird eine Gewebeprobe aus den tieferen Schichten der Haut mittels Einstechen, Ansaugen, Schneider oder Schaben mit speziellen Geräten wie z.B. Hautstanzen, Skalpell etc. gewonnen. Zusammenhängende Hautareale oder größere Hauttumore werden meist mit dem Skalpell entfernt, die Methode nennt man Exzisionsbiopsie. Kleinere Hautareale können mit einer Stanze entfernt werden, die sogenannte Stanzbiopsie.

Die Entscheidung bezüglich der Biopsietechnik wird aufgrund der Verdachtsdiagnose bzw. der Befundergebnisse von Voruntersuchungen, da im Falle einer bösartigen Entartung, der bestmögliche Heilungserfolg für den Betroffenen gewährleisten sein muss. Die Wahl der Technik richtet sich zudem nach der Ausdehnung des zu biopsierenden Bereiches. Der Arzt wird ebenfalls ästhetische oder kosmetische Einflüsse berücksichtigen und so kleinflächig wie möglich, das zu untersuchende Hautgewebe entfernen ohne jedoch den Heilungserfolg zu gefährden.

Welche Risiken bringt die Hautbiopsie?

Ein chirurgischer Eingriff bringt immer gewisse Risiken mit sich. Diese können trotz sorgfältiges, keimfreies Arbeit durch den Arzt vorkommen, sind aber eher selten.

Durch den Biopsie-Eingriff können auch andere Gewebsstrukturen bzw. Gefäße verletzt werden, wodurch Nachblutung möglich sind.

Die Gefahr Krebszellen zu verschleppen, kann durch die diagnostischen Untersuchungen vor einer Biopsie und die richtige Wahl der Biopsie-Technik, als sehr gering angesehen werden. Die Risiken variieren je nach Krankheitsfall. Der Biopsie-durchführende Arzt wird die Betroffenen vor dem Eingriff exakt darüber aufklären.



Wichtiger Hinweis:
Das Ergebnis einer diagnostischen Untersuchung kann nur von einem Arzt oder Ärztin bewertet werden. Sowohl unauffällige, alsauch von der Norm abweichende Befunde haben nur Bedeutung im Zusammenhang aller Erkenntnisse die Ihr Arzt über Ihren Gesundheitszustand gewinnen konnte.
Fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt! Bei allen diagnostischen Befundergebnissen können nur Ärzte die richtigen Schlüsse daraus ziehen und werden Ihnen diese genau erklären.

Die Informationen bzw. Untersuchungsbeschreibungen von www.medhelp.at ersetzen nicht die Betreuung, Beratung und Versorgung durch Ärzte, Krankenhäuser, Apotheker und anderen Leistungserbringern. Alle Informationen sind unverbindlich und für Patienten gedacht, die allgemeine medizinische und gesundheitliche Fragen haben. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird, trotz gewissenhafter Prüfung, jede Haftung ausgeschlossen. Ebenso kann für Fehler bei der Übermittlung im Internet keinerlei Gewähr übernommen werden.
 
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