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Schmerzen - Kopfschmerzen; Übersicht: primäre und sekundäre Kopfschmerzursachen Drucken
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 7. März 2007 )

Schmerzen - Kopfschmerzen; Übersicht: primäre und sekundäre Kopfschmerzursachen

STW: Kopfschmerzuebersicht

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Kopfschmerzen kennt fast jeder Mensch. Bis zu 80 Prozent aller Menschen in Österreich haben mal welche in ihrem Leben. Doch Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz. Die International Headache Society (IHS) zählt 180 verschiedene Kopfschmerzformen. Man unterscheidet zwischen primären und sekundären Kopfschmerzen.
Kopfschmerzen dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden und gehören von einer Ärztin bzw. einem Arzt abgeklärt. Auch deshalb, weil Spezialisten am besten zum Beispiel zwischen Migräne, Spannungskopfschmerzen, Cluster-Kopfschmerzen oder sekundär bedingten Kopfschmerzen (siehe auch Tabelle 1 und Tabelle2) unterscheiden kann und damit die Gefahr einer Fehlbehandlung vermieden werden kann.

Inhaltsübersicht:



Primäre Kopfschmerzen

Primäre Kopfschmerzen haben keine organische Ursache, die Mediziner bezeichnen diese Kopfschmerzart als idiopathisch.
Man unterscheidet in dieser Gruppe episodische und chronische Kopfschmerzen. Episodische Kopfschmerzen treten akut und sporadisch auf. Das Robert Koch-Institut bezeichnet in seiner Gesundheitsberichterstattung Schmerzen als chronisch, wenn sie länger als ein halbes Jahr andauern. Trotz intensiver Forschung, kennt man die Entstehung immer noch nicht ganz genau. Es gibt zwar Auslöser und begünstigende Faktoren für die Entstehung dieser Kopfschmerzen. Auslöser dürfen aber nicht mit Ursachen gleichgesetzt werden. Diese Kopfschmerzen können auch auftreten, ohne dass ein bestimmter Auslöser gefunden wird. Da sie nicht als Folge einer anderen Krankheit oder Behandlung anzusehen sind, stellen sie selber eine behandlungswürdige Erkrankung dar und werden deshalb als primäre Kopfschmerzen bezeichnet.

Zu den primären Kopfschmerzerkrankungen zählen unter anderem:
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Tabelle 1: Die häufigsten Kopfschmerz-Arten im Vergleich

Wichtigste Merkmale von Migräne, Spannungskopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz und Schmerzmittel- bzw. Entzugskopfschmerz
 
In welchem Bereich des Kopfes treten die Schmerzen auf?   überwiegend einseitig, selten beidseitig ganzer Kopf, Hinterkopf, Scheitelregion, Stirn meist hinter dem Auge oder Schläfe, tritt immer an der gleichen Stelle auf ganzer Kopf, meist beidseitig
Wie lange dauern die Schmerz- attacken? 4 Stunden  - 72 Stunden Stunden bis zu einen Tag 15 Minuten bis
3 Stunden
Dauerschmerz
Wie häufig treten die Schmerzen auf? 1-6 mal pro Monat (nie täglich)   gelegentlich bis täglich   zwischen einer Woche und einem Jahr;  Durchschnitt:
1 - 2 Monate, 
nahezu jeden Tag 
Wie stark sind die Schmerzen? stark  leicht bis mittel  äusserst stark, Vernichtungs- schmerz  mittel bis stark 
Wie fühlt sich der Schmerz an? pochend, hämmernd, pulsierend   dumpf, drückend   wie glühendes Messer ins Auge gestossen, brennend, schneidend, bohrend  dumpf, bohrend, stechend  
Gibt es Begleit- erschein- ungen? Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärm- empfind- lichkeit kaum  häufig Horner- Syndrom = enge Pupille, herab- hängendes Oberlid und Lid- schwellung  leichte Übelkeit und Lichtscheu 


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Sekundäre Kopfschmerzen

Sekundäre Kopfschmerzen sind Beschwerden einer anderen Erkrankung bzw. können vielfältige Ursachen haben, die Mediziner bezeichnen diese Kopfschmerzart als symptomatisch.
Sekundäre Kopfschmerzen, können als Warnsignal auftreten, weil im Kopf oder im übrigen Körper ein Schaden entsteht oder entstanden ist. Da sie als Folge einer anderen Krankheit oder Behandlung anzusehen sind, werden sie auch als „sekundäre Kopfschmerzen“ bezeichnet. Diese Kopfschmerzformen sollten durch einer Ärztin oder einen Arzt diagnostiziert werden und müssen in ihrer Ursache behandelt werden.

Häufige Auslöser von symptomatischen Kopfschmerzen:
  • Stress, Überanstrengung, Wetterfühligkeit, Zigaretten- und Alkoholkonsum oder Sauerstoffmangel
  • Hartnäckige Kopfschmerzen können aber auch auf Erkrankungen anderer Organe hinweisen, wie etwa Erkältungskrankheiten, Fehlsichtigkeit, Bluthochdruck, Magen-Darm-Erkrankungen oder Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule
  • Häufig wiederkehrende oder lange andauernde Kopfschmerzen sind in manchen Fällen Ausdruck einer schwer wiegenden Erkrankung, wie etwa einem Tumor im Kopfbereich
  • Besonders starke und länger dauernde intensive Kopfschmerzen können auch Ausdruck einer Gehirnhautentzündung sein
  • Plötzlicher sehr starker Kopfschmerz wiederum kann durch eine Blutung im Inneren des Kopfes ausgelöst werden
  • Eine besondere Form ist der Schmerzmittelkopfschmerz: Eine regelmäßige Einnahme bestimmter Schmerzmitteln über einen langen Zeitraum kann zu Entzugsschmerzen führen, sobald die Wirkung der Mittel nachlässt

Eine Ärztin bzw. ein Arzt sollte unbedingt und raschest kontaktiert werden, wenn eine oder mehrer folgender Beschwerden auftreten:

  • Wenn Ihre Kopfschmerzen erstmals auftreten und dabei äußerst heftig sind, vor allem nach dem 40. Lebensjahr
  • Wenn Sie regelmäßig öfter als zwei- bis dreimal im Monat unter Kopfschmerzen leiden oder diese länger als zwei oder drei Tage andauern
  • Unverzüglich sollte eine Ärztin oder Arzt aufgesucht werden, wenn Ihre Kopfschmerzen mit gravierenden oder ungewöhnlichen Begleiterscheinungen verbunden sind, wie:
    • Kopfschmerzen mit Seh-, Sprach-, Hör-, Gefühlsstörungen und Lähmungserscheinungen im Gesicht oder an den Gliedern.
    • Erbrechen (vor allem wenn vorher noch nichts gegessen wurde)
    • Kopfschmerzen nach allen Arten von Kopfverletzungen
    • Krampfanfälle
    • Schwindel
    • Plötzliche starke Kopfschmerzen mit Nackensteifigkeit. (Diese können auf eine Hirnblutung hinweisen.)
    • Schüttelfrost, hohes Fieber
    • Kopfschmerzen mit gleichzeitiger Nackensteifigkeit und Fieber. (Diese können auf eine Hirnhautentzündung (= Meningitis) hinweisen.)
    • Plötzlich auftretende Kopfschmerzen mit bisher nicht bekannter Heftigkeit. (Diese können z.B. durch einen erhöhten Augeninnendruck (“grüner Star”) verursacht werden)
    • Kopfschmerzen, die mit plötzlicher Bewusstlosigkeit einhergehen
    • Kopfschmerzen im Zusammenhang mit psychischen Auffälligkeiten 
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Tabelle 2:
Mögliche Ursachen für sekundäre Kopfschmerzen (Kopfschmerzen als Begleitsymptom)

  • Kopfschmerzen nach Kopfverletzung (med.: posttraumatischer Kopfschmerz), z.B.:
  • Kopfschmerzen nach einer Beschleunigungsverletzung der Halswirbelsäule (Schleudertrauma, häufig nach Verkehrsunfällen)
  • Kopfschmerzen bei Erkrankungen der Hirngefäße (med: Hirn-Vaskulopathien), z.B.:
    • Einriss (Dissektion) oder Platzen (Ruptur) der hirnversorgenden Arterien
    • Schlaganfall (med.: zerebraler Insult, apoplektischer Insult
    • Gehirnblutung - intrazerebrale Blutung
    • Gehirnblutung - Subarachnoidalblutung (zw. Hirnoberfläche und weicher Hirnhaut)
    • Gehirnblutung - Subduralhämatom (Bluterguss zw. Hirnhaut und Gehirn) 
    • Riesenzellarteritis (Entzündliche Erkrankung der kopfwärts verlaufenden Arterien - Halsschlagader, Schläfenschlagader)
    • Sinus- und Hirnvenenthrombose (Blutgerinnsel in den Hirnvenen, s.a. Thrombose
  • Kopfschmerzen durch veränderte Druckverhältnisse im Schädel inneren (veränderter Hirndruck; med.: intrakranielle Druckveränderungen)
  • Kopfschmerzen durch nicht-infektiöse Erkrankungen des Gehirns (med.: nicht-infektiöse intrakranielle Entzündungen)
  • Kopfschmerzen durch Tumore des Gehirns (med.: intrakranielle Neoplasien)
  • Kopfschmerzen durch Epilepsie (deutsch: Fallsucht; spontan auftretender Krampfanfall)
  • Kopfschmerzen durch Einahme von Substanzen:
  • Kopfschmerzen durch Infektionen des Gehirns (med.: intrakranielle Infektion), z.B.:
  • Kopfschmerzen im Rahmen Infektionskrankheiten, z.B.:
  • Kopfschmerzen durch verminderte Sauerstoffversorgung im Blut (Hypoxämie) bzw. Erhöhung von Kohlendioxid im Blut (Hyperkapnie), z.B.:
    • Höhenkopfschmerz
    • Taucherkopfschmerz
    • Kopfschmerz bei Schlafapnoe
  • Kopfschmerz bei Bluthochdruck
  • Kopfschmerz bei Erkrankungen im HNO-, Augen- und Zahn-/Mundbereich
  • Kopfschmerz im Rahmen psychischen Erkrankungen


Wichtiger Hinweis:
Die angegebenen Krankheitszeichen (Symptome) werden sehr häufig bei der Diagnose zu dieser Erkrankung beobachtet. Jedoch kann diese Erkrankung auch ohne bzw. mit anderen Krankheitszeichen vorliegen. Sollten Sie an ähnlichen Krankheitszeichen wie beschrieben leiden, dürfen Sie nicht daraus schließen, dass diese Erkrankung auf sie zutrifft.
Fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt! Bei nahezu allen Erkrankungen ist eine frühzeitige Erkennung und damit die rasche ärztliche Intervention für den Heilungserfolg von größter Bedeutung.


Die Informationen bzw. Krankheitsbeschreibungen von www.medhelp.at ersetzen nicht die Betreuung, Beratung und Versorgung durch Ärzte, Krankenhäuser, Apotheker und anderen Leistungserbringern. Alle Informationen sind unverbindlich und für Patienten gedacht, die allgemeine medizinische und gesundheitliche Fragen haben. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird, trotz gewissenhafter Prüfung, jede Haftung ausgeschlossen. Ebenso kann für Fehler bei der Übermittlung im Internet keinerlei Gewähr übernommen werden.

 
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