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Notfallverhütung - Pille danach, Spirale danach, Empfängnisverhütung, Schwangerschaftsverhütung Drucken
Letzte Aktualisierung ( Montag, 3. September 2007 )

Notfallverhütung - Pille danach, Spirale danach, Notfalls-Empfängnisverhütung, Notfalls-Schwangerschaftsverhütung

Stw: Notfallverhuetung


Weitere wichtige Informationen!



Einleitung:

Für den Fall, dass doch einmal die "normalen" Verhütungsmethoden fehlgeschlagen haben gibt es die sogenannte Notfallsverhütung. Im Gegensatz zu den konventionellen Verhütungsmethoden (z.B. die Anti-Baby-Pille, Kondom, usw.) ist die Notfallsverhütung nur für den besonderen Einzelfall vorgesehen.

Beispiele wann die Notfallsverhütung angewandt wird sind: Kondom abgerutscht oder gerissen; Einnahme der Pille vergessen; Erbrechen oder Durchfall die Wirkung der Pille beeinträchtigen; Keine Verhütung angewandt; Diaphragma verrutscht oder falsch angewandt; Erzwungener Geschlechtsverkehr.

Zur Zeit gibt es zwei Methoden zur Notfallsverhütung:


Die Pille danach

Diese Pille wird auch "Notfalls-Pille", "postkoitale Pille" oder "morning-after pill" genannt.
Die neueren Notfalls-Pillen enhalten nur noch das Hormon Levonorgestrel (ein Gestagen-Präparat). Ihre Wirkung beruht darauf, dass sie den Eisprung verschiebt oder gar verhindert und unterscheidet sich dadurch gegenüber der so genannten Abtreilungspille, die eine bereits eingetretene Schwangerschaft beendet. Notfallverhütung ist somit kein Schwangerschaftsabbruch!

Wie bekommt man die Pille danach?

Die Pille danach erhalten Sie mit einer genauen Aufklärung und Verschreibung auf einen Privatrezept durch Arzt, in der Apotheke und kostet zirka 15,-- Euro (Stand: Jänner 2007).

Wie Sicher ist die Pille danach?

Bei rechtzeitiger und richtiger Anwendung gilt diese Methode als sehr sicher. Je nach Recherchequelle und bei Einnahme innerhalb von 12 Stunden, kann die Pille zwischen 95% und 99% eine Schwangerschaft verhindern.
Die Pille danach wirkt nur in dem Zeitraum von 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr. Die Verhütung bis zur nächsten Monatsblutung sollte mit dem Arzt/Ärztin abgesprochen werden.

Wie ist die Pille danach einzunehmen?

  • Die Pille danach besteht aus zwei Tabletten, je früher sie verabreicht wird, desto höher ist Wirksamkeit.
  • Die erste Tablette sollte innerhalb von 72 Stunden, vorzugsweise aber in den ersten 12 bis 24 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden.
  • Die zweite Tablette 12 Stunden nach Einnahme der ersten Tablette.
  • Die beiden Tabletten können eventuell auch gleichzeitig eingenommen werden, jedoch können dann Nebenwirkungen verstärkt auftreten.
  • Wenn innerhalb von drei Stunden nach einer Tabletteneinnahme erbrochen wird, sollte nochmals eine Pille genommen werden.
  • Nach Einnahme der Pille danach sollte die Monatsblutung zum erwarteten Termin einsetzen. Sie kann sich jedoch um einige Tage verschieben. Sollte die Monatsblutung länger als sieben Tage ausbleiben oder sollte sie deutlich schwächer oder stärker sein wie normalerweise, sollte Ihren Arzt, Ihre Ärztin unbedingt aufgesucht werden.
  • Sicherheitshalber wird auch ein Schwangerschaftstest zirka 2 - 3 Wochen nach Einnahme der Pille erfolgen.

Für wen ist die Pille danach geeignet?

Für alle Frauen. Ausnahmen: Frauen mit akuten oder chronisch schweren Leberschäden, sowie einigen Stoffwechselkrankheiten sollten die Pille danach vorsichtig einsetzen.
Auch Mädchen unter 16 Jahren können die Pille danach nehmen.
Stillende Mütter sollten die erste Tablette unmittelbar nach dem Stillen einnehmen und den folgenden Stilltermin auslassen. Einige Fachleute empfehlen, die Muttermilch 24 Stunden nach der Einnahme zu verwerfen.

Nebenwirkungen:

Als Nebenwirkungen können vorübergehend Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Unterbauchschmerzen oder Empfindlichkeit der Brüste auftreten. Diese Nebenwirkungen verschwinden normalerweise nach 24 Stunden wieder.
Ebenfalls kann es zu Schmier- und unregelmäßigen Blutungen oder zu einer Menstruationsverschiebung kommen.

Wurde Levonorgestrel während einer Schwangerschaft eingenommen, oder ist trotz Notfallverhütung eine Schwangerschaft eingetreten, so hat dies keine schädigende Wirkung auf den Embryo.


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Spirale danach

Die Spirale - Intrauterinpressar - kann auch nach Versagen anderer Methoden oder
ungeschützten Sexualverkehr zur Verhinderung einer Schwangerschaft eingesetzt werden.

Wir wirkt die Spirale?

Die T-förmige Kupferspirale wird in die Gebärmutterhöhle eingelegt intrauterin). Die Spiral wirkt wie ein Fremdkörper und hemmt dadurch die Einnistung der Einzelle in die Gebärmutter. Das Kupfer der Spirale verändert das Milieu in der Gebärmutter und in den Eileitern. Dadurch wird die Befruchtungsfähigkeit der Samenzellen gestört.

Wie wird die Spirale danach angewandt?

Die Spirale danach muss innerhalb von fünf Tagen nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr von einem Arzt/Ärztin in die Gebärmutterhöhle eingesetzt werden, um eine Einnistung des Eis in die Gebärmutter zu verhindern.
Danach kann Sie auch für weitere Empfängnisverhütung (für 3 - 5 Jahre) in der Gebärmutter verbleiben oder bei der nächsten Periode entfernt werden.

Wie sicher ist die Spirale danach?

Die Kupfer-Spirale gilt als sehr sicher (99% - bis nahezu 100%). Der Pearl-Index liegt zwischen 0,2 bis 0,6.

Wann ist die Spirale danach eine geeignete Notfallverhütung?

  • wenn es für die Pille danach zu spät ist (später als 72 Stunden)
  • wenn Sie keine hormonelle Notfallverhütung möchten
  • wenn Sie die sicherste Methode der Notfallverhütung wählen möchten
  • wenn Sie in Zukunft mit der Spirale verhüten wollen
Weiters gibt es eine Reihe von Kontraindikationen (Gegenanzeigen), die gegen das Einsetzen einer Kupferspirale sprechen:
  • bereits bestehende Schwangerschaft
  • akute oder chronische Entzündungen der Eileiter und Eierstöcke
  • submuköse (=unterhalber der Schleimhaut) Myome
  • nicht abgeklärte Blutungsstörungen
  • Entzündungen des Gebärmutterhalses oder der Gebärmutterschleimhaut
  • sehr kleine Gebärmutter
  • starke Schmerzen bei der Regelblutung (Dysmenorrhö)
  • Verdacht auf Gebärmutterkrebs
  • Gerinnungsstörungen oder Dauerbehandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten (z.B. nach Lungenembolie oder nach einem Herzinfarkt)
  • Fehlbildung der Gebärmutter
  • bei Kupferallergie (sehr selten)

Mögliche Komplikationen der Kupfer-Spirale:

  • Selten können kurz nach dem Einlegen der Spirale krampfartige Schmerzen, ähnlich wie bei der Menstruation, auftreten. Diese Beschwerden vergehen im Allgemeinen bereits nach wenigen Stunden.
  • Leichte Schmierblutungen nach dem Einlegen können bis zu sechs Wochen bestehen.
  • Vor allem in Zusammenhang mit der Einlage der Spirale können Unterleibsentzündungen vorkommen. Ein solches erhöhtes Risiko besteht vor allem für Frauen, die in wechselnden Partnerschaften leben oder noch nicht geboren haben.
  • Nach heutiger Auffassung sollte wegen der möglichen Gefahr von Entzündungen im Bereich der Eileiter und Eierstöcke die Spirale vor allem bei Frauen angewandt werden, die bereits Kinder haben.
  • Die Regelblutungen sind bei Frauen, die eine Spirale tragen, teilweise verstärkt.
  • Bei 10 Prozent aller Frauen muss die Spirale wegen zu starker Blutungen während der Periode oder wegen zu starker Schmerzen wieder entfernt werden.
  • Das Risiko von Verletzungen der Gebärmutter beim Einsetzen der Spirale ist gering. Sie kommen in 1000 Fällen nur einmal vor.

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Wichtiger Hinweis:
Die angegebenen Krankheitszeichen (Symptome) werden sehr häufig bei der Diagnose zu dieser Erkrankung beobachtet. Jedoch kann diese Erkrankung auch ohne bzw. mit anderen Krankheitszeichen vorliegen. Sollten Sie an ähnlichen Krankheitszeichen wie beschrieben leiden, dürfen Sie nicht daraus schließen, dass diese Erkrankung auf sie zutrifft.
Fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt! Bei nahezu allen Erkrankungen ist eine frühzeitige Erkennung und damit die rasche ärztliche Intervention für den Heilungserfolg von größter Bedeutung.

Die Informationen bzw. Krankheitsbeschreibungen von www.medhelp.at ersetzen nicht die Betreuung, Beratung und Versorgung durch Ärzte, Krankenhäuser, Apotheker und anderen Leistungserbringern. Alle Informationen sind unverbindlich und für Patienten gedacht, die allgemeine medizinische und gesundheitliche Fragen haben. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird, trotz gewissenhafter Prüfung, jede Haftung ausgeschlossen. Ebenso kann für Fehler bei der Übermittlung im Internet keinerlei Gewähr übernommen werden.
 
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