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Antibabypille - Minipille, Mikropille, Empfängnisverhütung, Schwangerschaftsverhütung Drucken
Letzte Aktualisierung ( Montag, 3. September 2007 )

Antibabypille - Mikropille (Kombination: Östrogen, Gestagen), Minipille (Monopräparat: Gestagen)

STW: Antibabypille

Die Beschreibung der Erkrankung wurde auf Richtigkeit geprüft und korrigiert von: derzeit noch nicht vidiert



Weitere wichtige Informationen!



Einleitung


Die Antibabypille ist ein orales Kontrazeptivum (über den Mund eingenommene Empfängnisverhütung), welche bei korrekter Anwendung durch Zuführung von Hormonen eine Schwangerschaft mit hoher Sicherheit verhindert.
Die Pille, umgangssprachlich auch als Anti-Baby-Pille bezeichnet, ist ein weltweit gängiges Mittel der Empfängnisverhütung. Seit ihrer Zulassung im Jahr 1961 gibt es mindestens 30 verschiedene hormonhaltige Pillenpräparate auf dem Markt, die sich in ihrer Zusammensetzung und Anwendung unterscheiden.

Man unterscheidet zwischen:



Kombinationspräparate - Östrogene und Gestagen - "klassische Pille"

Im Falle einer Schwangerschaft wird mehr Östrogen produziert, was der Reifung einer neuen Eizelle entgegenwirkt. Das ebenfalls während der Schwangerschaft gebildetet Gelbkörperhormon Progesteron verhindert weitere Eisprünge. Progesteron ist das natürliche Gestagen.
Östrogene und Gestagene sind auch in der Pille enthalten. Hierfür werden sie aber künstlich hergestellt. Durch die enthaltenen Konzentrationen unterdrücken sie, wie bei einer Schwangerschaft, die Eireifung im Eierstock und verhindern den Eisprung. Zusätzlich beeinflussen die Hormone der Pille den Zervixschleim, der dann während des gesamten Zyklus den Muttermund verschließt, so dass beim Geschlechtsverkehr keine Spermien in die Gebärmutter gelangen. Der dritte Wirkort der Pille ist die Gebärmutterschleimhaut. Unter dem Einfluss der Pillenhormone wird die Gebärmutterschleimhaut, das Endometrium, nicht so stark aufgebaut. Sollte also doch einmal der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass ein Eisprung stattfindet und Spermien den Gebärmutterhals passieren, könnte sich eine befruchtete Eizelle nicht in der Gebärmutter einnisten.


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Einnahme von Pillen-Kombinationspräparaten:

Die Pille wird täglich geschluckt, dann über Magen und Darm vom Organismus aufgenommen und verhindert durch ihre Hormonwirkung den Eisprung (Ovulation). Sie wird deshalb auch als "orales Kontrazeptivum" oder "Ovulationshemmer" bezeichnet.

Wegen der verschiedenen Arten und Wirkungsweisen der hormonellen Pillen-Arten sollte zuerst der Spezialist der die Pille verschrieben hat, über die Anwendung befragt werden. Weitere wichtige Informationen erhalten Sie im beiliegenden Beipackzettel bzw. in Ihrer Apotheke.

Unabhängig davon lässt sich ein allgemeines Einnahme-Schema festhalten:
Bei erstmaliger Pillen-Anwendung wird am ersten Tag der normalen Regel mit der Einnahme der "klassischen Pille" (Kombinationspräparat) begonnen und 21 Tage lang eingenommen. Anschließend wird 7 Tage die Einnahme pausiert (wenige Pillen haben ein anderes Einnahmeschema). In dieser "pillenfreien" Woche tritt dann die Regelblutung ein, die jedoch etwas schwächer ausfällt, als die Blutung ohne die Pille. Nach der sieben tägigen Pillenpause wird dann wieder mit der ersten Pille begonnen und im gleichen Rhythmus wie beschrieben fortgesetzt. Eine Empfängnisverhütung besteht von ersten Tag an, über den gesamten Zeitraum, also auch während der einwöchigen Pause.

Bei der Einnahme der Pille ist zu beachten:
Folgende Empfehlungen und Informationen sollen einer Frau helfen, die Pille richtig anzuwenden, damit eine verlässliche Empfängnisverhütung gewährleistet ist:
  • Es ist ratsam, die Pille regelmässig immer zur gleichen Tageszeit einzunehmen. So können Sie zum Beispiel am Abend die Pille einnehmen und am nächsten Morgen noch einmal kontrollieren, ob Sie am Abend zuvor die Pille auch wirklich eingenommen haben. Die Pillenpackung macht diese Kontrolle einfach, weil die Wochentage angegeben sind. Haben Sie die Pille am Abend vorher vergessen, können Sie es morgens noch nachholen, ohne dass die Sicherheit darunter leidet, vorausgesetzt, die Einnahme der vergessenen Pille erfolgt nicht später als zwölf Stunden nach dem eigentlichen Einnahmetermin.
  • Auch während der siebentägigen Pause besteht ein sicherer Empfängnisschutz.
  • Eine Pillenpause (Absetzen der Pille über mehrere Monate) ist nicht notwendig und ist mit der Gefahr einer ungewollten Schwangerschaft verbunden.
  • Jede Frau sollte sich vor Einnahme der Pille gynäkologisch untersuchen lassen. Auch allgemeine Angaben zu Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme und Gegenanzeigen (Kontraindikationen) zur Pilleneinnahme werden besprochen. Weitere Kontrollen sind alle sechs bis zwölf Monate ratsam. Im Rahmen ärztlicher Untersuchungen können mögliche Probleme oder Fragen, die im Zusammenhang mit der Pilleneinnahme aufgetreten sind, geklärt werden.
  • Nach Beendigung der Pilleneinnahme – zum Beispiel bei Kinderwunsch – tritt zwei bis vier Tage nach Absetzen die erwartete Blutung ein. Im Anschluss daran entwickelt sich der erste spontane Zyklus ohne Pille mit einer geringen zeitlichen Verzögerung.
  • Oft ist eine Frau bereits im ersten Monat nach Absetzen der Pille wieder empfängnisfähig. Häufig tritt eine Schwangerschaft schon in den ersten Zyklen nach Absetzen der Pille ein.


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Wie sicher ist die Kombinations-Pille?

Die Pille ist die empfängnisverhütende Methode, die man vor allem bei richtiger Anwendung als nahezu 100-prozentig sicher bezeichnen kann. Sie eignet sich sehr gut als erste Methode der Empfängnisverhütung bei jungen Frauen. Eine Bedingung für die hohe Sicherheit ist aber die regelmässige Einnahme.

Sicherheit: Der Pearl-Index von Mikropillen liegt bei korrekter Anwendung zwischen 0,1 und 0,9, das Sicherheitsfenster bei 12 Stunden. Das heisst wird die Einnahme dieser Pillen einmal versäumt, so kann sie innerhalb von 12 Stunden nachgeholt werden, ohne dass die empfängnisverhütende Wirkung nachlässt.

Was kann die Sicherheit der Pille beeinträchtigen?
Wird die Pille wirklich regelmässig eingenommen, ist die Sicherheit für einen Schutz vor ungewollter Schwangerschaft sehr hoch. Es gibt aber Situationen, in denen die Sicherheit herabgesetzt sein kann: Lesen Sie dann die Packungsbeilage oder wenden Sie sich für das weitere Vorgehen an Ihren Arzt. Ein Hinweis auf eine herabgesetzte Sicherheit können Zwischenblutungen sein.
  • Pilleneinnahme vergessen (länger als 12 Std.)
  • Bei Erbrechen innerhalb von zwei bis drei Stunden nach der Tabletteneinnahme, sofern die Einnahme nicht anschliessend wiederholt wird
  • Bei Durchfall
  • Bei gleichzeitiger Einnahme von bestimmten (auch selbst gekauften) Medikamenten (z.B. Johanniskraut). Ihr Arzt oder Apotheker informiert Sie gerne über die Wirkungsweise dieser Medikamente in Zusammenhang mit der Pille. Fragen Sie im Zweifelsfall nach!

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Vorteile und günstige Wirkung:

Neben der hohen Sicherheit weist die Pille oft weniger beachtete positiven Aspekte auf:
  • Sie wird zum Beispiel bei krampfartigen Regelschmerzen und bei zu langer oder zu starker Periodenblutung verordnet.
  • Auch bei Frauen mit Endometriose bessern sich die Beschwerden meist im Rahmen einer langfristigen Anwendung der Pille.
  • Untersuchungen ziegen zudem, dass Frauen unter Pilleneinnahme seltener an Blutarmut (Anämie) leiden als Frauen ohne Pille: Im Vergleich zur normalen Menstruation erleben sie häufig eine wesentlich schwächere und kürzere Blutung.
  • Langjähriger Studien zeigten auch, dass Frauen, welche die Pille nehmen, viel seltener an Eierstock- oder Gebärmutterkrebs erkranken.
  • Der Pille wird ausserdem ein gewisser Schutzfaktor für die Entstehung gutartiger Eierstock- und Brustzysten und für das Auftreten von Infektionen der inneren Genitalien (Gebärmutter-, Eileiter- und Eierstockentzündungen) zugeschrieben.
  • Weiter haben gewisse Pillen einen positiven Einfluss auf die Haut: Hautunreinheiten sowie Akne können sich wesentlich verbessern.
  • Da Östrogene einen positiven Einfluss auf die Knochendichte haben, wird durch die Einnahme von Ethinylestradiol, wie es in der Pille enthalten ist, die Knochenmasse nicht reduziert und damit letztendlich das Osteoporose-Risiko gesenkt.
Die Pille beeinflusst keinesfalls die Fruchtbarkeit. Selbst nach langjähriger Einnahme werden die meisten Frauen nach Absetzten der Pille, soweit sie sonst keine Auffälligkeiten aufweisen, schnell schwanger. Nach einem Jahr unterscheidet sich die Schwangerschaftsrate von Frauen, die vorher mit einer Pille verhüteten, nicht von der bei Frauen ohne vorherige Pillen-Einnahme.


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Nebenwirkungen und Komplikationen:

Allgemein ist zu sagen, dass bei Verwendung moderner niedrig dosierter Pillen die Häufigkeit unerwünschter Nebenwirkungen auf ein Minimum reduziert worden ist. Von den meisten Frauen werden diese Pillen gut vertragen.
Zu den als harmlos geltenden Nebenwirkungen - besonders zu Beginn der Einnahme - zählen zum Beispiel geringfügige Übelkeit oder Spannungsgefühl in den Brüsten. Meistens verlieren sich solche Nebenwirkungen nach einigen Einnahmezyklen.

Zu den wichtigsten und schwerwiegendsten Komplikationen, die durch die Einnahme der Pille gefördert werden können, zählen Thrombosen. Doch treten sie vor allem bei Frauen auf, die auch andere Risikofaktoren haben. Vor allem die familiäre Vorbelastung, aber auch Rauchen, starkes Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder Langstreckenflüge können das Thromboserisiko erhöhen. In diesen Fällen muss genau abgewogen werden, ob das Risiko vertretbar ist oder nicht. Nicht zu vergessen ist dabei aber, dass das Thromboserisiko insgesamt trotzdem um einiges niedriger ist als beispielsweise während einer Schwangerschaft.


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Kombinationspräparate - Arten:

Ein-Phasen-Pille
Einphasenpräparate enthalten in jedem Dragee die gleiche Menge Hormone. Sie sind in der Einnahme am einfachsten zu handhaben; beispielsweise macht es nichts, wenn die Reihenfolge der Dragees versehentlich vertauscht wird. Außerdem lässt sich mit diesen auch einmal unkompliziert die Blutung verschieben. Die Hormonzusammensetzung entspricht nicht den physiologischen hormonellen Abläufen der Frau.
  • Sicherheit: Der Pearl-Index beträgt P = 0,2 - 0,5. Die Methode ist als sehr sicher anzusehen. Bei korrekter Anwendung, also der zeitgleichen täglichen Einnahme, kann der Pearl-Index sogar auf nahezu P = 0 gesenkt werden.
Zwei-Stufen-Präparate
Diese Art der Pille enthält in der ersten Woche nur Östrogen und für die folgenden zwei Wochen Östrogen und Gestagene. Man bezeichnet diese Art der Pille auch als Zwei-Phasen-Pille. Die Art der Hormongabe ahmt die natürlichen Schwankungen des weiblichen Hormonspiegels nach. Bei einer Zwei-Stufen-Pille enthält die Pille während der ersten Phase (11 Tage) neben dem Östrogen auch etwas Gestagen, das in der zweiten Einnahmephase (10 Tage) ansteigt - bei konstantem Östrogengehalt.
Bei dieser Pillenart muss die genaue Reihenfolge der Dragees immer beibehalten werden, was eine höhere Einnahmedisziplin voraussetzt als bei Einphasenpräparaten.
  • Sicherheit: Der Pearl-Index beträgt P = 0,2 - 0,7. Die Methode ist als sehr sicher anzusehen. Bei korrekter Anwendung, also der zeitgleichen täglichen Einnahme, kann der Pearl-Index sogar auf nahezu P=0 gesenkt werden.
Drei-Stufen-Präparate
Die Dreistufenpräparate bedeuten ein noch stärker verfeinertes Eingehen auf die natürlichen Hormonkonzentrationsschwankungen der Frau als die Zweistufenpräparate.
Auch bei dieser Pillenart muss die genaue Reihenfolge der Dragees immer beibehalten werden, was eine höhere Einnahmedisziplin voraussetzt als bei Einphasenpräparaten.

Bei diesen Pillen wird wie folgt dosiert:
  • 6 Tage Östrogen und Gestagen
  • 5-6 Tage Östrogen und Gestagen in leicht erhöhter Menge
  • 10 Tage Östrogendosis reduziert und Gestagendosis erhöht.

  • Sicherheit: Der Pearl-Index beträgt P = 0,2 - 0,5. Die Methode ist als sehr sicher anzusehen. Bei korrekter Anwendung, also der zeitgleichen täglichenEinnahme, kann der Pearl-Index sogar auf nahezu P=0 gesenkt werden.

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Östrogenfreie Präparate - Minipille, Gestagen-Pille

Monopräparate - Minipillen - (Östrogen freie Pille - enthält als Wirkstoff Gestagen)

Mini-Pillen mit niedriger Gestagen-Dosis (Mini-Pillen)
Minipillen enthalten als Pillenbestandteil nur ein Gestagen in einer Dosierung, die niedriger ist als die, die man benötigt um den Eisprung zu verhindern. Sie greifen meist nicht in die Eireifung ein, und es findet in der Regel ein Eisprung statt. Minipillen wirken vor allem durch Veränderungen des Schleimpfropfes am Gebärmutterhals. Die Spermien werden daran gehindert, in die Gebärmutter bzw. in den Eileiter zu gelangen. Zusätzlich beeinträchtigen sie den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, so dass selbst eine möglicherweise befruchtete Eizelle sich nicht einnisten könnte.

Mini-Pillen mit höher Gestagen-Dosis (Gestagen-Pille)
Seit kurzem gibt es eine östrogenfreie Pille, die so zuverlässig wie Kombinationspillen und so verträglich wie herkömmliche Minipillen ist. Hier sind die täglichen Hormondosen aber so hoch, dass zusätzlich zur Verdickung des Schleims im Gebärmutterhals der Eisprung unterdrückt wird.


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Einnahme-Schema - Mini-Pillen

Die Einnahme der Minipille beginnt - wie auch bei der Mikropille - am ersten Menstruationstag. Dann wird aber jeden Tag, exakt zur gleichen Uhrzeit, eine Tablette eingenommen.
Anders als bei der Mikropille, wird während der Regelblutung die Pilleneinnahme fortgesetzt, also nicht pausiert.
Wird die Einnahme bei der Gestagen-Pille gelegentlich versäumt, so kann sie innerhalb von 12 Stunden nachgeholt werden, ohne dass die empfängnisverhütende Wirkung nachlässt.


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Wie sicher ist die Gestagen-Pille?

Die Sicherheit der Mini-Pille ist im Vergleich zur Mikropille geringer. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass die Mini-Pille bei Einnahmefehlern sehr schnell ihre Wirkung verliert. Die übliche Einnahmezeit darf nicht wesentlich überschritten (maximal bis 2 Stunden) werden und bietet selbst dann nicht den gleichen hohen Empfängnisschutz wie die gewöhnliche Pille (Mikropille).
  • Sicherheit: Der Pearl-Index beträgt P = 0,8 - 3. Die Methode ist als relativ sicher anzusehen
Die Sicherheit der neuen Gestagen-Pille ist aufgrund der Hemmung des Eisprungs und des Sicherheitsfenster von 12 Stunden sicherer als die Mini-Pille.
  • Sicherheit: Der Pearl-Index liegt bei etwa 0.14-0.41.

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Vorteile und günstige Wirkung

Sowohl die Mini-Pille als auch die neue Gestagen-Pille enthält kein Östrogen, sondern nur Gestagen und kann so bei östrogenempfindlichen Frauen oder bei Frauen in der Stillzeit angewandt werden.


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Nebenwirkungen und Komplikationen

Eine häufige Nebenwirkung der Mini-Pille sind Zyklusstörungen (unregelmässige Blutungen), die bei etwa einem Drittel aller Anwenderinnen vorkommen. Nimmt man diese Pille allerdings mehrere Monate lang, normalisiert sich der Zyklus in den meisten Fällen wieder. Harmlose Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Schwindelgefühl und depressive Verstimmungen klingen meist nach den ersten Einnahmezyklen ab.
Kommt es trotz Einnahme zu einer Schwangerschaft, ist das Risiko einer Eileiterschwangerschaft erhöht, da das Gestagen in der Minipille den Eitransport stört.


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Wichtiger Hinweis:
Die angegebenen Krankheitszeichen (Symptome) werden sehr häufig bei der Diagnose zu dieser Erkrankung beobachtet. Jedoch kann diese Erkrankung auch ohne bzw. mit anderen Krankheitszeichen vorliegen. Sollten Sie an ähnlichen Krankheitszeichen wie beschrieben leiden, dürfen Sie nicht daraus schließen, dass diese Erkrankung auf sie zutrifft.
Fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt! Bei nahezu allen Erkrankungen ist eine frühzeitige Erkennung und damit die rasche ärztliche Intervention für den Heilungserfolg von größter Bedeutung.

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