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Hodenentzündung (Orchitis); Symp: Hodenschwellung, Hodenschmerzen Drucken
Letzte Aktualisierung ( Montag, 8. Januar 2007 )

Hodenentzündung (Orchitis); Symp: Hodenschwellung, Hodenschmerzen

STW: Orchitis

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Unter einer Hodenentzündung (Orchitis) wird eine meist durch Viren oder Bakterien ausgelöste akute oder chronische Infektionskrankheit verstanden. Vermutlich gelangen diese Erreger vom ursprünglichen Infektionsort über das Blut zu den Hoden. Unbehandelt kann die Krankheit die Hoden nachhaltig schädigen.

Die häufigsten Auslöser der Krankheit sind Mumps-Viren, denn jeder dritte erwachsene Mann, der an Mumps mit einer Anschwellung der Ohrspeicheldrüsen erkrankt, entwickelt zusätzlich eine ein- oder beidseitige Hodenentzündung. Die bakterielle Infektion des Hodens kommt weniger oft - als die virale Infektion - vor.

Ursache:

Hodenentzündung durch Viren:
  • Viral verursachte Hodenentzündungen werden vor allem durch Paramyxoviren (Erreger von Mumps) hervorgerufen. Sie kommt bei 25 bis 35 Prozent der Männer vor, die nach der Pubertät an Mumps erkranken.
  • Auch der Epstein-Barr-Virus (Erreger der infektiösen Mononukleose, auch Pfeiffersches Drüsenfieber genannt), Coxsackie-Viren und Varizellen (Erreger der Windpocken) können Ursache sein.
Hodenentzündung durch Bakterien:
  • Bakteriell verursachte Hodenentzündungen äußern sich in der Regel als eitrige Entzündung des Hodengewebes und entsteht entweder im Rahmen einer über die Harnröhre weitergeleiteten Harnröhren- oder Prostatainfektion oder durch eine Ausbreitung der Bakterien bei einem Befall des Nebenhodens oder der Hodenhüllen.
  • Auch schwere bakterielle Infektionen, bei denen es zu einer allgemeinen Ausbreitung der Krankheitserreger über das Blut und damit einer Sepsis (=Blutvergiftung) kommt, können den Hoden betreffen und eine eitrige Entzündung hervorrufen.
  • Eine spezielle Form der bakteriell verursachten Hodenentzündung ist die durch den Syphilliserreger Treponema pallidum ausgelöste Orchitis. Sie tritt meist im fortgeschrittenen Stadium einer Syphiliserkrankung auf.
Andere Ursachen:
  • Sehr selten wird die Krankheit durch eine Autoimmunreaktion des Körpers verursacht. Dabei bildet der Körper Antikörper, die das Gewebe eines Hoden zerstören. Diese Form der Erkrankung trifft bevorzugt Männern zwischen 60 und 70 Jahren.

Symptome:

  • Da es sich bei der Hodenentzündung in den meisten Fällen um eine Begleitinfektion handelt, treten die Symptome in der Regel einige Tage nach dem Beginn der Grundinfektion in Erscheinung.
  • Die Patienten klagen über heftige Schmerzen in dem betroffenen Hoden. Die Schmerzen können so stark sein, dass eine Untersuchung der Hoden nur unter lokaler Betäubung möglich ist.
  • Häufig breitet sich die Erkrankung auf die eng benachbarten Nebenhoden aus, so dass eine ausgeprägte Schwellung von Hoden und Nebenhoden besteht.
  • Die Haut über dem Hodensack (=Skrotalhaut) ist stark gerötet und warm.
  • In vielen Fällen geht eine Hodenentzündung mit sehr hohem Fieber einher.

Komplikationen:

  • Es kann zu einem Schwund des Keimgewebes im Hoden (=Hodenatrophie) kommen. Eine Verminderung der Spermienzahl ist die Folge.
  • Dies kann zu einer vorübergehenden Unfruchtbarkeit des Mannes aber auch speziell bei beidseitigen Befall zur kompletten Unfruchtbarkeit führen.

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Wichtiger Hinweis:
Die angegebenen Krankheitszeichen (Symptome) werden sehr häufig bei der Diagnose zu dieser Erkrankung beobachtet. Jedoch kann diese Erkrankung auch ohne bzw. mit anderen Krankheitszeichen vorliegen. Sollten Sie an ähnlichen Krankheitszeichen wie beschrieben leiden, dürfen Sie nicht daraus schließen, dass diese Erkrankung auf sie zutrifft.
Fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt! Bei nahezu allen Erkrankungen ist eine frühzeitige Erkennung und damit die rasche ärztliche Intervention für den Heilungserfolg von größter Bedeutung.

Die Informationen bzw. Krankheitsbeschreibungen von www.medhelp.at ersetzen nicht die Betreuung, Beratung und Versorgung durch Ärzte, Krankenhäuser, Apotheker und anderen Leistungserbringern. Alle Informationen sind unverbindlich und für Patienten gedacht, die allgemeine medizinische und gesundheitliche Fragen haben. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird, trotz gewissenhafter Prüfung, jede Haftung ausgeschlossen. Ebenso kann für Fehler bei der Übermittlung im Internet keinerlei Gewähr übernommen werden.
 
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