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Schmerzen - Allgemeine Beschreibung; Aukte Schmerzen signalisieren: Es droht Schaden! Drucken
Letzte Aktualisierung ( Montag, 28. Mai 2007 )

Schmerzen - Allgemeine Beschreibung; Aukte Schmerzen signalisieren: Es droht Schaden!

Schmerzen können durch äussere und innere Reize verursacht werden. Sie können plötzlich auftreten (akute Schmerzen) oder dauernd vorhanden sein (chronische Schmerzen).

Schmerz ist eine komplexe Sinnesempfindung, die durch die Erregung von Schmerzrezeptoren hervorgerufen wird. Häufig kommt Schmerz auch unter Beteiligung weiterer Sinne (Druck- und Temperatursinn) zustande, ebenso spielt die seelische Komponente eine Rolle.
Man unterscheidet verschiedene Schmerzqualitäten wie brennenden, drückend, bohrenden, klopfenden, ziehend oder stechenden.

Schmerz ist in der Medizin ein wichtiges Symptom, kann aber speziell bei chronischen und psychosomatischen Erkrankungen ein eigenständiges Krankheitsbild darstellen.

Inhalt - Übersicht:



Eine Charakterisierung von Schmerzen kann nach dem Entstehungsort erfolgen.

  • Hierbei gibt es den somatischen Schmerz, der sich an der Oberfläche, also z.B. auf der Haut, oder auch in der Tiefe abspielen kann.
    • Bei dem Tiefenschmerz können die Muskulatur, die Gelenke oder die Knochen beteiligt sein. Auch Kopfschmerzen werden zu dem Tiefenschmerz gezählt.
    • Der Oberflächenschmerz ist meist gut lokalisierbar, wogegen der Tiefenschmerz in die Umgebung ausstrahlen kann und daher häufig schwer zuzuordnen ist.
  • Neben dem somatischen Schmerz gibt es den viszeralen Schmerz, der auch als Eingeweide-Schmerz bezeichnet wird.
    • Er tritt bei einer Dehnung der Bauchorgane, bei Krämpfen der Eingeweidemuskulatur, bei einer Mangeldurchblutung der Organe und bei entzündlichen Erkrankungen auf.

Akute Schmerzen

  • Akuter Schmerz ist eine Schutzreaktion des Körpers auf eine akute Gefahr, z.B. eine Verletzung. Bei akutem Schmerz ist die Ursache daher meist erkennbar und klingt nach Beseitigung der auslösenden Reize in der Regel schnell ab.

Chronische Schmerzen

  • Chronische Schmerzen, die beispielsweise als Rückenschmerzen oder Tumorschmerzen dauerhaft auftreten können, haben keine warnende und schützende Funktion, sondern können sogar ein eigenes Krankheitsbild darstellen.
    • Während beim Tumorleiden der Schmerz auch ein Symptom darstellt, welches einer direkten, ausreichenden schmerzstillenden Behandlung bedarf, hat der chronische, nicht tumorbedingte Schmerz oft selbst Krankheitswert erlangt (d.h. der Schmerz ist die Krankheit ohne andere Ursachen).
  • Die Nerven senden anhaltend Impulse an das Gehirn, obwohl kein Reiz mehr vorhanden ist, d.h. die Nervenzellen haben eine Art Schmerzgedächtnis entwickelt.

Schmerzen bei psychischen Störungen

  • Im Verlauf psychischer Störungen wie z.B. Depressionen klagen Betroffene häufig über Schmerzen, deren Entstehung eher auf psychische Faktoren zurückzuführen ist.
  • Dabei ist ein ursächlicher Zusammenhang allerdings in beiden Richtungen denkbar:
    • Einerseits ist die Depression als Grund für die Schmerzen denkbar,
    • andererseits können anhaltende Schmerzen aber auch Depressionen bedingen.
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Schmerzleitung

  • Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren) leiten Reize an das Zentrale Nervensystem (ZNS) weiter. Die Rezeptoren reagieren dabei auf thermische Reize wie Hitze und Kälte, chemische Reize und mechanische Reize (Druck, Verletzungen).
  • Die erste Verarbeitung der Signale erfolgt im Rückenmark und löst häufig einen Reflex aus, der eine erste Reaktion möglich macht.
    • Dies dient als Schutz, um den Körper aus der Gefahrensituation zu entfernen. So zieht man etwa bei Verbrennungen "automatisch" die Hand von der heißen Gefahrenquelle zurück.
  • Die von den Schmerzrezeptoren kommenden Informationen werden außerdem an das Gehirn geleitet, wo sie weiter verarbeitet werden und zu individuellem Schmerzempfinden führen.

Schmerzempfindung (Nozizeption)

  • Das Schmerzempfinden ist immer individuell ausgeprägt. Über körpereigene Endorphine ist der Körper in bestimmten Situationen in der Lage, das Schmerzempfinden zu dämpfen.

Symptome:

  • Die Patienten leiden unter Schmerzen in Form der unterschiedlichen Schmerzqualitäten (brennenden, drückend, bohrenden, klopfenden, ziehend oder stechenden Schmerz). Die Schmerzen können an jeder Stelle des Körpers auftreten, sogar an Extremitäten, die amputiert wurden (= Phantomschmerz).
  • An der Verarbeitung von Schmerzreizen sind verschiedene Nervenstrukturen beteiligt, sodass sich Schmerz und seine Symptome in mehrere Bestandteile unterteilen lässt:
    • Auf sensorischer Ebene werden Ort, Dauer und Intensität des Reizes registriert.
    • Das durch den Schmerz hervorgerufene Unlusterleben wird als affektive Komponente bzw. Komponente des Leidens bezeichnet.
  • Reflexhaft reagiert das Nervensystem mit körperlichen Symptomen wie z.B. Schwitzen und Übelkeit.
  • In der Motorik zeigen sich zum einen Schutz- und Fluchtreaktionen, zum anderen Muskelverspannungen und Reaktionen in Mimik und Gestik.
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Schmerzen nach Körperregionen (Beschreibungen auf medHELP):



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Wichtiger Hinweis:
Die angegebenen Krankheitszeichen (Symptome) werden sehr häufig bei der Diagnose zu dieser Erkrankung beobachtet. Jedoch kann diese Erkrankung auch ohne bzw. mit anderen Krankheitszeichen vorliegen. Sollten Sie an ähnlichen Krankheitszeichen wie beschrieben leiden, dürfen Sie nicht daraus schließen, dass diese Erkrankung auf sie zutrifft.
Fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt! Bei nahezu allen Erkrankungen ist eine frühzeitige Erkennung und damit die rasche ärztliche Intervention für den Heilungserfolg von größter Bedeutung.

Die Informationen bzw. Krankheitsbeschreibungen von www.medhelp.at ersetzen nicht die Betreuung, Beratung und Versorgung durch Ärzte, Krankenhäuser, Apotheker und anderen Leistungserbringern. Alle Informationen sind unverbindlich und für Patienten gedacht, die allgemeine medizinische und gesundheitliche Fragen haben. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird, trotz gewissenhafter Prüfung, jede Haftung ausgeschlossen. Ebenso kann für Fehler bei der Übermittlung im Internet keinerlei Gewähr übernommen werden.
 
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