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Harnröhrenentzündung (Urethritis), Harnwegsinfekt (HWI) Drucken
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 14. Januar 2007 )

Harnröhrenentzündung (Urethritis), Harnwegsinfekt (HWI)

STW: Urethritis

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Als Urethritis bezeichnet man eine Schleimhautentzündung der Harnröhre, welche allgemeinläufig auch als Harnröhrenentzündung bekannt ist und wie eine Blasenentzündung zu den unteren Harnweginfektionen gehört.

Beim Mann können die Geschlechtsdrüsen (Hoden), deren Ausführungsgänge (Samenleiter) in die Harnröhre münden, mitbetroffen sein.

Bei der Frau kann es zu begleitenden entzündlichen Veränderungen am Muttermund kommen, welcher nur wenige Zentimeter hinter der Harnröhrenmündung im hinteren Scheidengewölbe liegt. Von dort kann die Entzündung zur Gebärmutter - weiter zu den Eileitern und Eierstöcken fortgeleitet werden.

Ursachen:

Ursachen Infektiöse Harnröhrenentzündung:

  • Die Krankheit wird durch Bakterien (z.B Escherichia coli, Gonokokken, Chlamydien), Pilze oder Viren ausgelöst.
  • Die meisten Fälle einer infektiösen Harnröhrenentzündung können auf sexuell übertragbare Erkrankungen zurückgeführt werden.
  • Etwa ein Drittel aller Harnröhrenentzündungen werden durch bakterielle Erreger - die Gonokokken verursacht. Das Krankheitsbild wird als Gonnorrhoe oder Tripper bezeichnet.
  • Etwa ein weiteres Drittel durch andere Bakterien Chlamydien, Ureaplasmen, Mykoplasmen und Streptokokken.

Weitere Ursachen:

  • Eine Harnröhrenentzündung kann jedoch auch im Rahmen anderer Erkrankungen (z.B. Reiter-Krankheit, Diabetes mellitus, Typhus abdominalis, Keimabstieg einer oberen Harnweginfektion) und bei manchen Allergien entstehen.
  • Erkrankungen, wie eine vorbestehende Harnröhrenenge, eine Aussackung der Harnröhre (Divertikel), ein Stein oder Fremdkörper in der Harnröhre können das Entstehen einer Urethritis begünstigen und unterstützen.
  • Mechanische Reize (z.B. Dauerkatheter, Endoskopie), chemische Reize (z.B. durch Ausscheidung von Zytostatika bei Chemotherapie) und Bestrahlungen können ebenfalls eine Harnröhrenentzündung begünstigen.

Symptome:

  • Die Erkrankung beginnt in der Regel mit brennenden Schmerzen beim Wasserlassen (eventuell mit blutigem Urin).
  • Die Häufigkeit des Wasserlassens ist erhöht.
  • Häufig kommt es zu einem unangenehmes Jucken und Brennen im Harnröhrenbereich.
  • Ausfluss aus der Harnröhre, bedingt durch eine vermehrte Sekretproduktion der Schleimhaut. Insbesondere morgendlicher Ausfluss bedarf der dringenden ärztlichen Abklärung. Die Menge des Ausflusses variiert individuell von einem Tropfen bis zu zwei bis drei Milliliter. Der Ausfluss kann glasig bis trüb eitrig sein.
  • Es kann zu auch starkem Harndrang bis hin zum ungewollten Urinverlust unter Harndrang kommen.
  • Häufig zeigt sich die äußere Harnröhrenmündung gerötet.
  • Bei der Frau kann sich der normale Ausfluss aus der Scheide (so genannte Fluor vaginalis) vermehren.
  • Frauen können es an der zunehmenden Menge und auch an einer unangenehmen Veränderung im Geruch bemerken.
  • Allgemeinsymptome wie Fieber und Unwohlsein sind bei der Urethritis eher selten.

Komplikationen:

  • Wird die Harnröhrenentzündung nicht vollständig ausgeheilt, kann sie chronisch werden.
  • Immer wieder kommende Entzündungen aber führen wiederum zu Vernarbungen in der Harnröhre. Eine Verengung der Harnröhre, die mit erschwertem Wasserlassen einhergeht, ist die Folge.
  • Des weiteren kann die Entzündung fortschreiten, die Geschlechtsanhangdrüsen befallen und sogar zur Sterilität führen.

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Wichtiger Hinweis:
Die angegebenen Krankheitszeichen (Symptome) werden sehr häufig bei der Diagnose zu dieser Erkrankung beobachtet. Jedoch kann diese Erkrankung auch ohne bzw. mit anderen Krankheitszeichen vorliegen. Sollten Sie an ähnlichen Krankheitszeichen wie beschrieben leiden, dürfen Sie nicht daraus schließen, dass diese Erkrankung auf sie zutrifft.
Fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt! Bei nahezu allen Erkrankungen ist eine frühzeitige Erkennung und damit die rasche ärztliche Intervention für den Heilungserfolg von größter Bedeutung.

Die Informationen bzw. Krankheitsbeschreibungen von www.medhelp.at ersetzen nicht die Betreuung, Beratung und Versorgung durch Ärzte, Krankenhäuser, Apotheker und anderen Leistungserbringern. Alle Informationen sind unverbindlich und für Patienten gedacht, die allgemeine medizinische und gesundheitliche Fragen haben. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird, trotz gewissenhafter Prüfung, jede Haftung ausgeschlossen. Ebenso kann für Fehler bei der Übermittlung im Internet keinerlei Gewähr übernommen werden.
 
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