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Körperliche Untersuchung (Anschauen, Tasten, Abklopfen, Abhören) Drucken
Letzte Aktualisierung ( Montag, 3. September 2007 )

Körperliche Untersuchung (Anschauen, Tasten, Abklopfen, Abhören)

STW: klinisch


Die klinisch-körperliche Untersuchung ist bei jeglicher Art von Beschwerden indiziert und Voraussetzung für gezielte, weitere Diagnostik- oder Behandlungsmaßnahmen.

Die Grundlagen jeder ärztlichen Diagnostik stellen die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) und die körperliche Untersuchung durch den Arzt dar. Die genaue Untersuchung des Körpers durch Inspektion (Anschauen), Palpation (Tasten), Perkussion (Abklopfen) und Auskultation (Abhören mit dem Stethoskop) gibt dem Arzt viele Hinweise über die Funktion verschiedenster Organe und verschafft ein Gesamtbild der Erkrankung.
Ausgehend von der Untersuchung werden dann weitere diagnostische Schritte eingeleitet, um z.B. durch bildgebende und labormedizinische Verfahren ein detaillierteres Bild zu gewinnen bzw. andere medizinische Fachgebiete konsultiert und Behandlungs- bzw. Therapievorschläge erstellt.

Zunächst verschafft sich der Arzt ein grobes Bild über den allgemeinen Zustand, die Konstitution, den Ernährungszustand und die Bewusstseinslage des Patienten. Danach werden allgemeine Parameter wie Größe, Gewicht, Körpertemperatur, Atemfrequenz, Blutdruck und Puls festgehalten.

Bei der Inspektion der äußeren Haut wird nach eventuellen Anzeichen einer Krankheit gesucht: z. B. Exsikkose (Austrocknung bei zu wenig Körperflüssigkeit, hier bleibt hochgezogene Haut in Falten stehen), des Weiteren nach einem Ikterus (Gelbfärbung der Haut und Augen), nach Anämie (blasse Haut und Bindehaut bei Blutarmut) oder Ödemen (Wassereinlagerung, besonders in den Beinen). Ferner wird auf krankhafte Veränderungen wie Schuppung oder Rötungen geachtet.

Am Kopf wird überprüft, ob der Nacken frei beweglich ist, die Pupillen auf Licht seitengleich reagieren und ob die Skleren (weiße Anteile des Auges) verfärbt sind. Die Farbe der Mundschleimhäute wird betrachtet, das Berührungsempfinden der Haut und die Beweglichkeit der Gesichts- und Augenmuskeln getestet. Die Schilddrüse wird abgetastet und auf Knoten oder eine Vergrößerung geachtet. Grob kann das Hör- und Sehvermögen überprüft werden.

Die Lymphknotenregionen am Hals, in der Leistenbeuge und in den Achselhöhlen werden auf eventuell vergrößerte Lymphknoten abgetastet.

Auch die Untersuchung des Herz-Kreislauf-Systems ist von enormer Wichtigkeit. Neben der Bestimmung von Pulsfrequenz und Blutdruck wird auch die Stärke des Pulses und der Rhythmus des Herzschlags überprüft. Alle Pulse (am Hals, an den Armen und den Beinen) werden an beiden Körperhälften ertastet und mit dem Stethoskop auf Strömungsgeräusche abgehört. Eine vermehrte Füllung der Venen am Hals kann Hinweis für eine verminderte Herzleistung mit Rückstau des Blutes sein. Der Herzschlag und der "Herzspitzenstoß" können durch den Brustkorb (Thorax) inspiziert und mit einer Hand getastet werden. Danach erfolgt eine genaue Auskultation des Herzens mit dem Stethoskop. Die vier Klappen des Herzens werden an fünf Stellen des Brustkorbs (unter der zweiten und vierten Rippe rechts des Brustbeins und unter der zweiten, dritten und fünften Rippe links des Brustbeins) abgehört. Charakteristische Geräusche lassen auf Verengungen oder unzureichendes Schließen der Klappen schließen.

Es erfolgt noch eine Inspektion der Lunge und des Brustkorbs auf mögliche Formveränderungen (z. B. "Trichterbrust" mit eingezogenem Brustbein, Verbreiterung durch vermehrte Luft in der Lunge bei schwerem Asthma, "Kyphoskoliose", angeborene Verformung der Wirbelsäule und des Brustkorbs). Die Lunge wird abgeklopft. Dabei entsteht ein typischer hohler Klang, der durch die Luft im Brustkorb hervorgerufen wird. Ein zunehmend hohler Klang zeigt vermehrte Luft im Thorax (= Emphysem), ein gedämpfter, kurzer Klang kann hinweisen auf Flüssigkeit in der Lunge oder vermehrtes Lungengewebe. Im Anschluss wird die Lunge mit dem Stethoskop abgehört. Schleim oder Wasser in der Lunge sowie eine Verengung der Atemwege ergeben typische Geräuschphänomene.

Beim entspannt liegenden Patienten wird der Bauch (Abdomen) zunächst vorsichtig mit beiden Händen abgetastet. So kann eine Abwehrspannung der Bauchdecke bei schweren krankhaften Prozessen in der Bauchhöhle erfasst werden. Ein Druckschmerz in umschriebenen Bereichen des Bauchs lässt auf einen Krankheitsprozess des darunter liegenden Organs schließen. So kann auch vermehrte Darmluft (Flatulenz) oder freies Wasser in der Bauchhöhle (Aszites) erfasst werden. Die Leber kann getastet und ihre Größe und Beschaffenheit beurteilt werden. Genauso können Milz und Gallenblase unter Umständen ertastet werden. In der Leistenbeuge, am Bauchnabel und an eventuellen alten Operationsnarben sollte auf Brüche geachtet werden. Die Auskultation der Darmgeräusche zeigt dem Untersucher die Darmaktivität und gibt Hinweise auf einen möglichen Darmverschluss (Ileus).

Die Wirbelsäule wird entlang ihres Verlaufs abgeklopft und auf Schmerzen untersucht. Form und Beweglichkeit werden beurteilt. An den Extremitäten (Arme und Beine) werden die Beweglichkeit der Gelenke, die seitengleiche Ausbildung der Muskulatur, die Haut und die Temperatur geprüft.

Bei der allgemeinen körperlichen Untersuchung wird auch das Nervensystem untersucht. In der Regel werden die Reflexe des Patienten zu beiden Seiten des Körpers beurteilt: Dies betrifft Patellarsehnenreflex (am Knie), Bizeps- und Trizepssehnenreflex (am Ellenbogen), Achillessehnenreflex und Babinski-Reflex (Fußsohle). Die Sensibilität (Berührungsempfinden) des Körpers an Armen und Beinen kann grob überprüft werden.

Durch eine Untersuchung des Afters bzw. des Enddarms können Tumoren in diesem Bereich und beim Mann an der Prostata frühzeitig erkannt werden.
 
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