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Herzgefäß (Verengung - Verschluß) - Ballondilatation (PTCA), Stentimplantation, Koronarangioplastie Drucken
Letzte Aktualisierung ( Montag, 3. September 2007 )

Herzgefäß (Verengung - Verschluß) - Ballondilatation (PTCA), Stentimplantation, Koronarangioplastie, Herzkatheter

STW: Koronarangioplastie

Die Beschreibung wurde auf Richtigkeit geprüft, korrigiert und ergänzt von: Univ.-Prof. Dr. Ronald Karnik, Kardilogie, 1080 Wien, Österreich; 2007

Inhaltsübersicht


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Indikation (weshalb diese interventionelle Therapie empfohlen wird):

Haupteinsatzgebiet der PTCA und der Stent-Implantation sind krankheitsbedingt ausgelöste, drückende oder verengende Schmerzen hinter dem Brustbein oder im gesamten Brustkorb, die Angina pectoris.
Das Einsatzgebiet der Ballondilatation geht heutzutage jedoch weit über die Behandlung der Angina pectoris hinaus. Beim akuten Herzinfarkt, dem in der Regel der plötzliche Verschluss eines Herzkranzgefäßes durch ein Blutgerinnsel zugrunde liegt, hat sich die PTCA mit Stent-Implantation als das beste und sicherste Verfahren zur Eröffnung des Infarktgefäßes herausgestellt. Dieser Vorteil ist jedoch nur dann zu erwarten, wenn die Behandlung möglichst rasch nach Eintreten des Infarktereignisses durchgeführt werden kann.



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Häufige Einsatzgebiete der Koronarangioplastie - Ballondilatation (PTCA), Stentimplantation :


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Behandlungsablauf:

  • Die PTCA und Stent-Implantation verläuft für den Patienten im wesentlichen nicht viel anders, als die diagnostische Herzkatheteruntersuchung.
    Die PTCA kann in vielen, aber nicht allen Fällen in gleicher Sitzung mit der Diagnostik durchgeführt werden.
  • Es werden in der Regel etwas dickere Kathetereinführbestecke von knapp 2 mm im Durchmesser benötigt. Durch einen in den Anfangsteil der linken oder rechten Herzkranzarterie eingelegten Führungskatheter wird ein sehr dünner und an der Spitze flexibler Führungsdraht vorsichtig über die verengte Stelle im Herzkranzgefäß dirigiert und in der Peripherie des jeweiligen Gefäßes plaziert.
  • Der Draht dient als Führungsschiene für den dann folgenden Ballonkatheter.
  • Dieser wird unter Röntgendurchleuchtung exakt bis in die Verengung (Stenose) vorgeschoben und dann über eine feine Ader mit einem Pumpendruck von mindestens 6 atm aufgeblasen.
  • Die Ballons sind so konstruiert, dass sie nur eine bestimmte Größe auch bei Anwendung von hohen Drucken erreichen können. Der Durchmesser des Ballonkatheters wird vom behandelnden Arzt passend zur Größe des zu behandelnden Herzkranzgefäßes ausgewählt. Meistens liegen die Ballondurchmesser zwischen 2,5 und 4 mm.
  • Durch die Entfaltung des Ballons werden die in die Gefäßlichtung hineinragenden Ablagerungen (meist cholesterinreiche Fettansammlungen) und Verkalkungen in die äußeren Schichten der Gefäßwand gepresst.
  • In den meisten Fällen werden heute im Anschluss an die Dilatation Stents eingesetzt, da dadurch bessere Langzeitergebnisse als mit der PTCA alleine erzielt werden können. In den letzten Jahren wurde eine neue Generation von Stents entwickelt, die eine medikamentöse Beschichtung aufweisen, um eine überschießende Gewebsneubildung im Stent zu verhindern. 

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Nach der Behandlung:

  • Die Katheter werden unmittelbar nach der Untersuchung in einem Nebenraum entfernt.
  • Um eine Blutung aus den Punktionslöchern der Gefäße zu verhindern, wird die Einstichstelle zunächst 10-20 Minuten per Hand komprimiert. Dann wird die Punktionsstelle (in der Leiste oder in der Ellenbeuge) mit einem festen Druckverband versorgt, der (je nach Katheterdurchmesser und Blutungsrisiko) 8-24 Stunden angelegt bleiben muß. In diesem Zeitraum soll die entsprechende Körperregion ruhig und gestreckt gehalten werden. Nach Untersuchungen von der Leiste ist also eine entsprechend lange Bettruhe in flacher Rückenlage erforderlich, während der Sie bei Bedarf die Bettflasche oder -pfanne benutzen müssen. Nach Entfernung des Druckverbandes sollten Sie bis zum vollständigen Verschluß der Einstichstelle (etwa weitere drei Tage) extreme Belastungen und besonders Beugung der betroffenen Körperregion vermeiden und die Punktionsstelle zum Duschen mit einem wasserfesten Pflaster abdecken. Ansonsten können Sie in der Regel wieder Ihren gewohnten Beschäftigungen nachgehen.
  • Als Alternative zur manuellen Kompression werden heute sehr oft so genannte Verschlusssysteme eingesetzt, wobei ein kleiner Metallklipp, eine Naht oder ein Kollagenanker zum Verschließen verwendet werden. Bei erfolgreichem Verschluss der Punktionsstelle mit einem der erwähnten Systeme kann der Patient nach wenigen Stunden wieder aufstehen.
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PTCA-Behandlungsergebnisse

  • Die Behandlung verläuft fast immer primär erfolgreich. Die Rate an ernsthaften Komplikationen wie Tod oder Myokardinfarkt beträgt bei geplanten Eingriff deutlich unter 1%.
  • Hauptproblem der Ballondilatation ist die Möglichkeit, dass sich innerhalb der ersten drei bis sechs Monate eine erneute Wiedereinengung an der zuvor aufgeweiteten Stelle des Herzkranzgefäßes ausbilden kann. Dieses ist nach einer konventionellen Ballondilatation bei jedem dritten bis vierten behandelten Patienten möglich.
  • Durch die Verwendung von medikamentenbeschichteten Stents kann die Wiedereinengungsrate auf 5-10% reduziert werden. Allerdings ist eine Blutverdünnung von 6 – 12 Monaten mit einer Kombination von Aspirin (100mg) und Plavix 75mg erforderlich. Diese beiden Medikamente dürfen nicht vorzeitig abgesetzt werden, da es sonst zu einer Gerinnselbildung im medikamentenbeschichten Stent kommen kann. Sollte ein Absetzen der Medikamente wegen eines chirurgischen Eingriffs erforderlich sein, so sollte dies nur nach Rücksprache bzw. in Abstimmung mit dem behandelnden Kardiologen erfolgen !!!!!
  • In einzelnen Fällen kann bei neuerlichem Auftreten von Engstellen im behandelten Gefäß auch eine Bypassoperation erwogen werden.
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Wichtiger Hinweis:
Das Ergebnis einer diagnostischen Untersuchung kann nur von einem Arzt oder Ärztin bewertet werden. Sowohl unauffällige, alsauch von der Norm abweichende Befunde haben nur Bedeutung im Zusammenhang aller Erkenntnisse die Ihr Arzt über Ihren Gesundheitszustand gewinnen konnte.
Fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt! Bei allen diagnostischen Befundergebnissen können nur Ärzte die richtigen Schlüsse daraus ziehen und werden Ihnen diese genau erklären.

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