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Darmspiegelung - Koloskopie Drucken
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 28. Februar 2008 )

Darmspiegelung - Koloskopie


Wer führt die Koloskopie durch:

medHELP GUIDE - zu den Ärztinnen / Ärzten / Zentren


Indikation (weshalb diese Untersuchung empfohlen wird):

Eine Darmspiegelung wird entweder zur Abklärung verschiedener Beschwerden (Blut im Stuhl, unklare Bauchschmerzen, ungewollter Gewichtsverlust etc.) oder im Rahmen der Darmkrebsfrüherkennung durchgeführt. Sie dient außerdem dazu, Gewebeproben aus der Darmschleimhaut zu entnehmen oder beispielsweise Darmpolypen zu entfernen.
Wird bei einem Hämoccult-Test (Stuhlbriefchen-Test) verstecktes Blut im Stuhl festgestellt, lassen sich mit Hilfe einer Darmspiegelung die Ursachen herausfinden. Das gilt ebenso für ungeklärte Durchfälle oder Verstopfung. Zudem können sackförmige Ausbuchtungen der Darmwand (Divertikel) entdeckt werden, die sich entzünden und Bauchkrämpfe verursachen können. Nicht zuletzt dient die Darmspiegelung dem Nachweis chronisch entzündlicher Darmerkrankungen.

Folgenden Krankheiten sind häufiger Grund für eine Darmspiegelung:

Die Dickdarmspiegelung dient auch zur Vorsorge- und Kontrolluntersuchung.

Was ist eine Koloskopie:

Die Darmspiegelung (Koloskopie) ist die wichtigste und aussagekräftigste Untersuchung zur Früherkennung und Diagnose von Darmerkrankungen. Mit ihrer Hilfe lassen sich kleinste Tumore und Darmpolypen aufspüren.

Bei einer Darmspiegelung wird der Dickdarm (Kolon) vom Anus bis zum Übergang in den Dünndarm mit einem dünnen, schlauchförmigen Instrument (Koloskop) untersucht. Das Koloskop verfügt am Kopf über eine Lichtquelle und ein optisches System, mit dem sich das Darminnere betrachten lässt. Bei Bedarf werden die Bilder auf einen Monitor übertragen und von einem Computer gespeichert.

Werden verdächtige Schleimhautareale entdeckt, ist es bei einer Darmspiegelung möglich, Gewebeproben zu entnehmen und sofort zu untersuchen. Kleinere Gewebewucherungen (Polypen), die sich unbemerkt zu Darmtumoren entwickeln können, lassen sich zudem entfernen. Die Koloskopie ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil der Krebsfrüherkennung.

Eine Darmspiegelung dauert meist etwa zwanzig Minuten. Sind kleine Gewebeentnahmen nötig, bereiten sie im Allgemeinen keine Schmerzen. Wurden vor der Untersuchung Beruhigungsmittel verabreicht, sollten die Patienten anschließend eine Weile ruhen. Da sie in den nächsten 24 Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfen, sollten sie sich von jemandem abholen lassen.

Darmspiegelungen zählen zu den risikoarmen Routineverfahren, bei denen es nur selten zu Komplikationen kommt. Der Arzt wird Sie vor der Untersuchung exakt darüber aufklären.

Vorbereitung:

  • Damit der Darm das Koloskop gut passieren lassen kann, muss er zuvor entleert und gereinigt werden. Für diesen Zweck sollten Patienten etwa drei Tage vor dem Untersuchungstermin auf Schonkost umstellen, das heißt vor allem auf Vollkornprodukte, Rohkost und Beerenobst verzichten. Auch stuhlverhärtende Eisenpräparate und blutverdünnende Medikamente (wie Aspirin) sollten nach ärztlicher Rücksprache abgesetzt werden.
  • Etwa zwei Tage vor der Untersuchung sollten Patienten nur noch Flüssiges zu sich nehmen, am besten Brühe, Kräutertee oder Mineralwasser. Am letzten Tag kommen Abführmittel und eine mineralhaltige Spüllösung zum Einsatz, bis der Darm nur noch klare Flüssigkeit ausscheidet. Das alles können die Patienten in der Regel zu Hause erledigen.
  • Zur Reinigung des Darms kommen unterschiedliche Abführmittel und Spüllösungen in Frage. Es empfiehlt es sich, mit dem behandelnden Arzt über schonende Methoden zu sprechen.
  • Da sich das Koloskop bei der Darmspiegelung durch viele Darmwindungen vorschieben muss, kann die Untersuchung gelegentlich Schmerzen bereiten. Viele Patienten lassen sich deshalb zuvor mittels beruhigender Medikamente in einen leichten Dämmerschlaf versetzen. Von der Untersuchung bekommen sie dann kaum etwas mit.

Untersuchungsablauf:

Sind alle Vorbereitungen getroffen, legen sich die Patienten auf der Untersuchungsliege meist auf die linke Körperseite. Sodann wird das Koloskop mit Hilfe eines Gleitmittels behutsam durch den Anus in den Enddarm eingeführt. Nun wird über das Koloskop behutsam Luft eingelassen, um den Darm zu entfalten. Dann wird der Schlauch den Darmwindungen folgend bis zum Ende des Dickdarms vorgeschoben.

Die eigentliche Untersuchung beginnt, indem das Koloskop langsam zurückgezogen wird. Da sich das optische System des Koloskops in alle Richtungen bewegen lässt, kann die gesamte Darmschleimhaut ausführlich begutachtet werden.

Treten Veränderungen der Darmschleimhaut zum Vorschein, wird mittels einer über das Koloskop eingeführten winzigen Zange eine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen. Mit Hilfe einer mikroskopischen Untersuchung wird dann abgeklärt, ob es sich um eine bösartige Veränderung oder beispielsweise um eine Entzündung handelt. Zudem lassen sich Polypen oder flache Schleimhautveränderungen mit Hilfe eingeführter Instrumente abtragen.

Nach der Untersuchung:

Der Arzt wird sie nach der Untersuchung über den Befund aufklären und ihnen Empfehlungen für das weitere Vorgehen machen.
Falls sie während der Untersuchung entspannende Medikamente erhalten haben, werden sie noch eine gewisse Zeit überwacht und dürfen nach der Entlassung am gleichen Tag kein Fahrzeug führen sowie keinerlei gefährlichen Arbeiten (z. Bsp. an Maschinen oder auf Baugerüsten) vornehmen.
Wenn insbesondere nach Polypenentfernung Beschwerden wie Fieber, Schmerzen oder Blutungen auftreten, muss man das seinem Arzt unverzüglich mitteilen.

Wichtiger Hinweis:
Das Ergebnis einer diagnostischen Untersuchung kann nur von einem Arzt oder Ärztin bewertet werden. Sowohl unauffällige, alsauch von der Norm abweichende Befunde haben nur Bedeutung im Zusammenhang aller Erkenntnisse die Ihr Arzt über Ihren Gesundheitszustand gewinnen konnte.
Fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt! Bei allen diagnostischen Befundergebnissen können nur Ärzte die richtigen Schlüsse daraus ziehen und werden Ihnen diese genau erklären.

Die Informationen bzw. Untersuchungsbeschreibungen von www.medhelp.at ersetzen nicht die Betreuung, Beratung und Versorgung durch Ärzte, Krankenhäuser, Apotheker und anderen Leistungserbringern. Alle Informationen sind unverbindlich und für Patienten gedacht, die allgemeine medizinische und gesundheitliche Fragen haben. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird, trotz gewissenhafter Prüfung, jede Haftung ausgeschlossen. Ebenso kann für Fehler bei der Übermittlung im Internet keinerlei Gewähr übernommen werden.






 
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